Mitarbeiter: Manuela Spottke

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Irland - Grüne Insel die das Herz erobert

Flugzeit: von Frankf

Währung: Irischer Pfund

Zeitunterschied: -1 h

Flugdauer: 1h 30 min

Wir flogen mit Lufthansa ab Frankfurt in die irische Hauptstadt Dublin. Problemlos nahmen wir unseren Mietwagen am Flughafen in Empfang. Wir fuhren gen Westen. Ziel unserer Reise war ein kleiner Ort bei Limerick, direkt am Fluss Shannon gelegen. Gebucht hatten wir ein kleines Reihenhaus auf einem tollen Schlossgelände über den Veranstalter DER TOUR.

Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel, die Riverside Mews. Empfangen wurden wir in der fantastischen Kulisse des Schlosses, in welchem sich die Rezeption befand.

Und die Anlage war wie aus dem Bilderbuch. Nebel zog sanft über den Fluss, Schwäne schwammen auf dem Fluss. Allein die Schlossanlage hätte uns für 1 Woche Erholungsurlaub gereicht.

Aber wir wollten ja Irland kennenlernen.

Unsere erste Etappe war die Stadt Limerick , früher eine Arbeiterstadt, heute eine Stadt mit romantischen Gassen und viel Moderne. Ein Abstecher führte uns zu Bunrattys Castle, ein toll hergerichtetes altes Herrenhaus, welche es auf der Insel zu Hunderten gibt. Ich kann schwer sagen, welches der vielen Herrenhäuser, Burgen und Schlösser der Insel das

Schönste war, denn alle haben Ihren eigenen Charme und erzählen ein Stück irische Geschichte.

Anderntags befuhren wir den Ring of Kerry von Killarny entlang der Südwestküste, stoppten in kleinen Fischerdörfern, an gigantischen Felsklippen weiter nach Dingle im Süden der Insel.

Zahlreiche Nationalparks säumten unseren Weg, mit wunderschöner Natur.

Natürlich durften auch die berühmten Cliffs of Moher auf unserer Reise nicht fehlen. Was Mutter Natur mit der Kraft des Windes, der Sonnen und des Meeres dort geschaffen hat, ist unbeschreiblich. Mehrere anreisende Busse vor uns ließen uns eine der „Touristennepps“ befürchten, da wir ja schon Tags zuvor auf dem Ring of Kerry geglaubt haben, dass die Cliffs of Moher niemals so schön sein können, aber wir wurden auf das

Angenehmste überrascht. Schnell verliefen sich die vielen Touristen im Nationalpark und bald standen wir mutterseelenallein hoch über dem tosenden Meer auf den Cliffs. Zusätzlich wurden wir mit goldenen Sonnenlicht belohnt. Zeitlich hatten

wir uns total verplant, denn wir brachten mehrere Stunden vor dieser märchenhaften Kulisse.Aber wir konnten ja nicht ahnen, welches Schauspiel sich auf unserem nächsten Tagesausflug auf unserem Weg Richtung Norden zum Burren Nationalpark

ereignete.

Geplant war ein kleines Picknick am Strand. So machten wir einen Zwischenstopp. Ein schmaler Weg führte uns zum Strand und als wir uns niedergelassen hatten, bemerkten wir

eine Frau im Neoprenanzug, welche im Meer mit Delphinen spielte. Phantastisch. Gerade für unsere Kinder war es ein einmaliges Erlebnis, mit Delphinen in freier Natur zu spielen. Leider hatte das Meer nur 14 Grad Celcius, aber die Sache war es wert. Und tatsächlich kam ein Delphin neugierig herangeschwommen und fand enormen Spaß daran, die beiden Kinder in rasender Geschwindigkeit zu umkreisen. Später erzählte uns die Frau, übrigens eine Deutsche, dass in dieser Bucht der Kinofilm „Der Delphin“ gedreht wurde. Da man dort aber keinen Massentourismus will, ist die Bucht kaum zu finden. Also

bewahren wir das Geheimnis einer kleinen Idylle, wo die Welt noch in Ordnung ist. Der Burren Nationalpark wurde von uns dann an einem anderen Tag angesteuert. Der Burren Nationalpark nördlich von Limerick im Westen Irlands gelegen sollte ebenfalls auf keiner Irlandreise fehlen. Sehr eindrucksvoll war auch der Ausflug zum Rock of Cashel, eine alte Burgruine mit Kloster und angeschlossenem Herrenhaus.

Die letzten 3 Tage unserer Irlandreise verbrachten wir in Dublin, wo wir uns ein tolles Herrenhaus als Unterkunft ausgewählt hatten, das Butlers Townhouse. Zentrumsnah gelegen konnten wir so alle Streifzüge durch Dublin zu Fuß unternehmen.

Und wurden wieder überrascht, wieviel alte Geschichte dort an jeder 2. Ecke wartet. Der beste Rat für Dublin ist, sich ein zentral gelegenes Hotel auszuwählen und dann einfach

treiben lassen. Ich verspreche Ihnen, es wird sehr erlebnisreich werden, vorausgesetzt, Sie halten die Augen offen ...

Krönender Abschluss am Vormittag vor unserem Rückflug war noch die Guinness Brauerei, welche sie auf keinen Fall auslassen sollten, denn nur in Irland schmeckt ein Guinness so richtig!
Eines konnten wir nach dieser 10-tägigen Reise mit Gewissheit sagen: Wir kommen wieder!

Ihre Manuela Spottke