Istanbul – eine Weltmetropole auf zwei Kontinenten

Im Juni diesen Jahres hatte ich die Möglichkeit mit dem Veranstalter LMX einen Tag Istanbul zu besuchen.

Das Stadtgebiet mit ca. 14 Millionen Einwohnern erstreckt sich am Nordufer des Marmarameeres auf beiden Seiten des Bosporus und damit an der Verbindung zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer. Durch diese Lage, sowohl im europäischen Thrakien als auch im asiatischen Anatolien, ist Istanbul die einzige Metropole der Welt, die sich auf zwei Kontinenten befindet.

Erstes Highlight unseres Ausfluges war die „Blaue Moschee“. Sie gehört zu den größten Moscheen der Welt und unterscheidet sich mit ihren 6 Minaretten von den anderen Moscheen in der islamischen Welt.

Um hinein zu gelangen mussten die Frauen ein Kopftuch und lange Kleidung tragen. Im Inneren wurde mir ein atemberaubender Blick geboten. Der Boden ist komplett mit Seidenteppichen bedeckt, die Wände sind mit blauen Fliesen bestückt und die Fenster mit wunderschönen Malereien verziert.

Die Moschee ist für Touristen nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, da sie die Hauptmoschee der Stadt ist und die Gläubigen zum Gebet gerufen werden wenn der Muezzin ruft.

Nachdem wir die Moschee besichtigt hatten, ging es über die Hagia Sophia zum Topkapi Palast. Früher lebten der Sultan und seine 6000 Untertanen in dem 700.000 qm großem Palast, heute wird es als Museum genutzt. Der Palast hat mich durch seine riesengroße Gartenanlage beeindruckt. Von dort hat man auch einen traumhaften Blick auf den Bosporus und die Bosporus-Brücke. Von dort aus kann man sehr gut erkennen wie sich die Stadt in den europäischen und den asiatischen Bereich unterteilt.

Vom Palast aus ging es zu einer Bootsfahrt auf dem Bosporus.

Jeder der die Möglichkeit hat in Istanbul an solch einer Bootsfahrt teilzunehmen, sollte dies unbedingt machen. Man hat 2 Stunden Zeit die Stadt vom Schiff aus kennen zu lernen. Nachdem man vom Hafen abgelegt hat bekommt man einen wunderschönen Blick auf die Altstadt von Istanbul. Weiter geht es zur Bosporus-Brücke. Die Brücke verbindet den europäischen mit dem asiatischen Teil. Entlang des Bosporus befinden sich zahlreiche Luxushotels und Luxusvillen. Die vorzügliche Lage hat natürlich auch einen stolzen Preis.

Die Rundfahrt ging leider viel zu schnell vorbei, aber danach ging es mit dem nächsten Highlight von Istanbul weiter – der ägyptische Basar. Wer auf der Suche nach Gewürzen, Tee, Handtaschen und Co. ist, kommt hier auf seine Kosten. Aus jeder Ecke strömen verschiedenste Gerüche, die Händler bieten Tee und Kaffee zum Probieren an.

Natürlich kann man auf dem Markt viele Schnäppchen machen, jedoch sollte man trotzdem noch um die Preise feilschen.

Nach den vielen Eindrücken haben wir den Abend in einem türkischen Restaurant ausklingen lassen. Bei dem leckeren Essen konnten wir die Seele baumeln lassen und das türkische Flair genießen.