Camargue:
Die Camargue zählt wahrscheinlich zu den eigenwilligsten Landstrichen Südfrankreichs. Auf den ersten Blick präsentiert sich eine wahrhaft spiegelglatte Landschaft in der auch jede noch so kleine Erhebung fehlt. Sie ist durchzogen mit riesigen Sumpfgebieten und weist allgemein eine eher karge Pflanzenwelt auf, denn es müssen schon salz- und wassertolerante Pflanzen sein, die hier gedeihen können. Da verwundert es nicht, dass in der Camargue Reis angebaut wird.

Bei genauem Hinsehen wird man reichhaltig belohnt. Eine einzigartige Artenvielfalt an Tieren hat sich hier angesiedelt. Natürlich müssen hier die Wildpferde genannt werden. Ob es wirklich noch Wildpferde gibt, wissen wir nicht, wenn doch, dann werden Sie diese aber wohl nicht zu Gesicht bekommen, da weite Teile der Camargue entweder unbegehbar (sumpfig) oder schlichtweg für Touristen gesperrt sind.