Dijon (Burgund):
Dijon, die Hauptstadt von Burgund, war schon in historischer Zeit bedingt durch seine verkehrsgünstige Lage ein wichtiger Handelsplatz. 525 gründeten Mönche die Abtei St. Bénigne, um die herum eine kleine Vorstadt entstand. Die Kapetinger machten Dijon zur Residenzstadt ihres Herzogtums. Eine Blütezeit erlebte die Stadt im 18. Jahrhundert, als sie Bischofssitz wurde sowie eine Universität und eine Kunstakademie gegründet wurden. Adel und reiches Bürgertum konkurrierten mit den Pariser Salons. Mit dem Bau der Eisenbahn und der Kanäle wurde Dijon auch wirtschaftliches Zentrum, das noch heute bekannt ist für die Produktion von Senf und Cassis.

Mittelpunkt der Stadt ist die Place de la Libération, die von einem halbrunden Ensemble im Stil des Klassizismus gesäumt wird. Diese Gebäudereihe mit Arkaden gegenüber dem Herzogpalast beherbergt heute viele Geschäfte und Restaurants.