Port Louis:
Die Hauptstadt des östlich von Afrika liegenden Inselstaates Mauritius stellt das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel dar. Es besteht eine Fährverbindung nach Le Port, der Hafenstadt der etwa 180 km entfernten Maskarenen-Insel Réunion. Der Flugverkehr von und nach Mauritius wird über den Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport von Plaine-Magnien, nahe Mahébourg, 30 km südöstlich von Port Louis abgewickelt. Die Industrieunternehmen der Stadt stellen unter anderem Zucker sowie Holz- und Papiererzeugnisse her.
Die Hauptstadt der Insel Mauritius, in der ungefähr jeder sechste Mauritianer lebt, heißt Port Louis. Ob man bei einem Traumurlaub auf Mauritius einen halben oder ganzen Tag für die Besichtitung der Inselhauptstadt opfert, ist reine Ansichtssache. Schließlich machen ja die meisten Europäer auf dieser Insel Urlaub, um sich vom Alltagsstress und vom Großstadtleben zu erholen. Davon kann in Port Louis keineswegs die Rede sein. Im Gegenteil, hier erlebt man auf konzentrierter Fläche Großstadtleben mit allem was dazu gehört: Stress, Hektik, viel Verkehr, Abgase, Lärm und Enge.

Sehenswürdigkeiten:

  • Zitadelle (Citadel, Fort Adelaïde) - mit gutem Ausblick auf die Stadt
  • Aapravasi Ghat - UNESCO-Weltkulturerbe, Reste eines Lagers für indischstämmige Kontraktarbeiter aus dem 19. Jahrhundert
  • Blue Penny Museum - hier ist eine von vier ungestempelten Briefmarken der Blauen Mauritius ausgestellt
  • Champs de Mars - Älteste Pferderennbahn der Südhalbkugel
  • Le Caudan Waterfront - Einkaufsmeile am Hafen, auch auf der Rückseite der 50 Rupien-Banknote abgebildet
  • kleine Chinatown mit Torbogen
  • Garten der Ostindien-Gesellschaft
  • Jüdischer Friedhof Saint–Martin (124 Gräber, vergl. Atlantic Drift)
  • Mauritius Institute (Naturkundemuseum)
  • Minakshi-Tempel – südindischer Hindutempel von 1854 der tamilischen Bevölkerungsgruppe
  • Place d'Armes - ein palmenbepflanzter, verkehrsreicher Platz
  • Staatsbankgebäude - ein moderner "Wolkenkratzer"
  • Theater, gut erhaltenes historisches Gebäude von 1822 mit 600 Plätzen, genutzt für Laientheateraufführungen und für Hochzeiten