Saint-Paul-de-Vence:
Ziemlich genau zwischen Nizza und Antibes, im malerischen Hinterland der Côte d’Azur, liegt das kleine Künstlerdorf St. Paul de Vence. Auf einem felsigen Hügel, eingebettet in Weinberge und Haine mit Orangenbäumen und Zypressen, bietet das Dorf einen phantastischen Anblick.
Noch immer umgeben die mächtigen Mauern aus dem 16. Jahrhundert das Dorf, und sobald man durch die Porte Royale tritt, wird man vom Zauber der engen, verwinkelten Gassen, in denen sich Ateliers, Galerien und Andenkenläden aneinander reihen, gefangen genommen. Ältestes Zeugnis der Vergangenheit ist der Turm aus dem 12. Jahrhundert. Heute sind hier die Touristeninformation und ein Museum untergebracht.

Am höchsten Punkt des Ortes gelegen ist die L’eglise Collegiale, deren älteste Teile bereits fast tausend Jahre alt sind. Sehenswert in dieser Kirche ist unter anderem die Kapelle St. Clement, ein Meisterwerk barocker Kunst. Außerdem lohnt sich eine Besichtigung der Chapelle des Pénitents Blancs, die von dem Architekten Jean-Michel Folon ausgestattet wurde.