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Barcelona, Barcelona & Umgebung, Spanien

Park Güell

Der Architekt Antoni Gaudí wurde im Jahr 1900 von seinem Freund Eusebi Güell i Bacigalupi beauftragt, die Gartenstadt Park Güell zu konzipieren und zu bauen. Dieser Park wurde Gaudis bunteste und vielleicht auch genialste Schöpfung: Hier finden sich beeindruckende Steinkonstruktionen, fantasievolle Mosaike aus Keramikscherben und bewundernswerte Gebäude.

Was heute der Park Güell ist, sollte ursprünglich ein eigenes Viertel mit vielen Häusern und Villen und einem eigenen Marktplatz werden. Man wollte die frische Luft, weit weg von den Fabriken sowie die tolle Aussicht genießen. Diese Struktur ist heute im Grundriss des Parks noch zu erahnen. Die ersten Häuser wurden auch schon gebaut, das der Familie Güell (heute eine Schule), Gaudis Wohnhaus (heute das Casa Museu Gaudí) und das Haus eines befreundeten Architekten. Doch schlussendlich wurde das Projekt zu teuer und ließ sich nicht finanzieren. So blieb es bis heute ein Park, der seit 1984 auch zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
Die große Terrasse ("La Placa") ist der Mittelpunkt des Parks. Von ihr aus hat der Besucher einen großartigen weiten Blick über die Dächer Barcelonas und kann sich auf die Mosaik-Bänke setzen und das Treiben und den Blick genießen. Gerade auf dem großen ovalen Platz finden sich viele kleine Kunstwerke und Schätze. Außerdem ist er zentraler Treffpunkt, hier treffen sich Besucher, Musiker, Maler und Straßenkünstler. An der Treppe unter der großen Terrasse befindet sich die kunstvolle Echse aus Keramik-Scherben unter der ein Wasserlauf ist. Diese Echse findet man auch in sämtlichen Souvenirshops, sie ist sozusagen das bekannteste Aushängeschild von Gaudis Park.
Beim Bau des Parks Güell achtete Gaudi darauf, den Park in die bestehende Natur einzupassen. Natürliche Hügel wurden beim Bau mit einbezogen und durch Stützmauern und Terrassen gestaltet und in die Architektur integriert. Die kunstvollen Mosaike entstanden übrigens aus dem Abfall der Keramikfabriken der Umgebung.
Seit Herbst 2013 ist zwar der Eintritt zum Park kostenlos, aber um die Monumente (den zentralen Platz mit den Mosaiken) zu sehen, wird ein Eintritt erhoben. Auch das Gaudi-Museum kostet einen Eintritt, darin sind zahlreiche vom Architekten entworfene Möbel zu besichtigen.
Hinkommen
Metro: Lesseps (L3) oder Alfonso X (L4)
Hinweis: Der Weg von der Metro zum Park dauert bestimmt 20 Minuten und geht teilweise steil bergauf.
Adresse: Carrer d'Olot, 3, 08024 Barcelona


Temple Expiatori de la Sagrada Família

Das unvollendete Meisterwerk Gaudis ist eines der ungewöhnlichsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Barcelona. In sein letztes Werk steckte Gaudi all seine kreative Energie und Besessenheit.
Die Geschichte des Temple Expiatori de la Sagrada Familia ("Sühnetempel der Heiligen Familie") begann als kleine Kapelle im 1. Jahrhundert. Im 11. Jahrhundert wurde sie zu einer romanischen Kirche umgebaut und wenig später begann die Umgestaltung zur romanischen Kirche.
Schon vor Baubeginn gab es einen sehr großen Bauplatz im damals noch unbebauten Stadtteil Eixample. Der Grundstein wurde im März 1882 gelegt und ein Jahr später wurde der junge Antonio Gaudi als Architekt verpflichtet. Er gestaltete die damals schon bestehenden Entwürfe um und gab dem Bauwerk seine Handschrift.
Die spindelartigen Türme der Sagrada Familia sind bis zu 115 Meter hoch, der Turm über der noch nicht errichteten Hautkuppel soll einmal 170 Meter hoch werden. Gebaut wird immer noch, das Ende ist noch nicht abzusehen. Denn jeder Stein muss von Hand angepasst werden, industriell vorgefertigte Steine können nicht verwendet werden. Ein Turm kann besichtigt werden, durch die vielen Öffnungen hat man einen guten Blick über Barcelona.
Insgesamt soll die Kirche 18 Türme bekommen: 12 davon werden jeweils den Aposteln gewidmet, vier Türme den Evangelisten und die verbliebenden zwei Türme Maria und Jesus Christus. Der Christus gewidmete Hauptturm soll mit 170 Metern der höchste Kirchenturm der Welt werden, dabei aber nicht die Barcelona umgebenen Berge überragen. Denn das Werk des Menschen (der Bau) darf nicht größer sein als das Werk Gottes (Natur).
Zwei Fassaden sind bereits prächtig gestaltet, sie liegen jeweils an den Enden des Querhauses. Die Geburtsfassade wurde schon zu Lebzeiten Gaudis fertiggestellt, sie zeigt die Geburt Jesu Christi. Die Passionsfassade wurde in den 1980er Jahren begonnen und wird vom katalanischen Künstler Josep Maria Subirach gestaltet. Noch nicht vollendet, zeigt sie den Leidensweg Christi. Schließlich soll noch die Fassade der Herrlichkeit hinzukommen, mit ihrem Bau wurde aber noch nicht begonnen.
Im Inneren wird die Größe und die Pracht der Sagrada Familia deutlich, der Innenraum ist 45-60 Meter hoch. Steinerne Säulen stützen das Gewölbe, sie erinnern an Bäume. Seit 2010 ist der Innenraum fertig gestellt, alle Fenster sind eingesetzt und mit farbigem Glas gestaltet. Nach der Fertigstellung des Innenraums weihte Papst Benedikt XVI im November 2010 die Kirche und machte sie damit zu einer Basilika.
1926 kam Antonio Gaudi bei einem Verkehrsunfall ums Leben - er war gerade auf dem Weg zur Sagrada Familia. Nach seinem Tod wurde der Bau für einige Zeit gestoppt, heute werden die aus Spenden finanzierten Bauarbeiten an der meistbesuchten Attraktion Barcelonas fortgesetzt. Geplant ist die Fertigstellung im Jahr 2026, das wären genau 100 Jahre nach dem Tod des Architekten.
Hinkommen
Metro: Sagrada Familia (L2, L5)
 
Carrer de Mallorca, 401, 08013 Barcelona
Transbordador Aeri: Die Seilbahn über dem Hafen von Barcelona

Barcelona aus schaukelnder Höhe: Mit dem Transbordaor Aeri (auch Teleférico del Puerto) schwebt man vom Viertel Barceloneta am Hafen auf den Berg Montjuïc. Schon der Beginn der Fahrt, nämlich die Fahrt mit dem Lift auf den 78 Meter hohen Turm (Torre Sant Sebastià) ist ein Spektakel.
Die Aussicht über die Stadt ist überwältigend. Ohne Boden unter den Füßen bewegt man sich über der Stadt. Gestützt wird die Drahtseilbahn vom 107 Meter hohen Torre Jaume I, übrigens die zweithöchsten Seilbahnstütze der Welt. Auch andere Superlative hat die Bahn zu bieten: Denn die Länge der "Fahrbahn" beträgt stolze 1450 Meter.
Hinkommen
Station Miramar: Bus 150: Av Miramar-Pl Carlos Ibáñez
 
Station Miramar: Plaça de l'Armada, Barcelona
 
Station Torre d'Alta Mar (Torre San Sebastian), Passeig de Joan de Borbó, 88, 08023 Barcelona 

Casa Milà von Gaudi (la Pedrera)
Das Casa Milà wurde von Gaudi 1910 für die Milà-Familie errichtet, kurz bevor er sich dem Projekt der Sagrada Familia widmete. Aufgrund seiner Fassade mit dem mosaikhaften Äußeren und den vielen Vorsprüngen wird das Gebäude auch La Pedrera ("Steinbuch") genannt.
Das Casa Milà ist eines der ehrgeizigsten Projekte von Antonio Gaudi und wurde so zu einem der berühmtesten Gebäude der Katalanischen Moderne. Es ist ein Kunstwerk in sich selbst und steckte zu seiner Zeit voller Innovationen. Seit 1984 zählt das Bauwerk zum Weltkulturerbe der UNESCO.
DieDie durchdachte geniale Konstruktion ermöglicht eine natürliche Belüftung und macht eine Klimaanlage im heißen Barcelona überflüssig. Die Wohnungen lassen sich durch Stellwände individuell ändern, jeder Bewohner kann die Räume seiner Wohnung nach Belieben verschieben: Denn das Gebäude wird von Säulen aus Beton und Eisen getragen, sodass es keine tragenden Wände gibt.
Besonders bemerkenswert sind die schmiedeeisernen Balkongitter des Casa Milà, die dem Haus seinen Charakter geben. Jedes ist übrigens ein Einzelstück gestaltet vom Künstler Josep María Jujol. Das ganze Haus ist mit natürlichen Formen gestaltet, möglichst ohne rechte Winkel. So ist die Fassade insgesamt wellenförmig, in diese Formen passen sich die Fenster und Balkone ein.
Über runde Innenhöfe werden die Wohnungen mit Luft und Licht versorgt. So hat ziemlich jedes Zimmer ein Fenster, was seinerzeit noch ungewöhnlich war.
Das Casa Milà kann besichtigt werden: In der geräumigen Belle Etage finden wechselnde Kunstaustellungen statt. Eine Wohnung aus der Zeit der Entstehung des Gebäudes kann übrigens besichtigt werden. Sie liegt im 6. Stock und ist mit Möbeln aus den 1920er Jahren eingerichtet. Und einige Wohnungen des Hauses sind tatsächlich bewohnt.
Im Dachgeschoss befindet sich eine Ausstellung über Gaudis Werke. Die darüber liegende Dachterrasse ist zugänglich mit einer tollen Aussicht über die Dächer der Stadt. Deren Mauern sind ebenfalls mit Scherbenmosaiken gestaltet.
Hinkommen
Metro: Diagonal (L3)
 
Adresse: Provença, 261-265, (Ecke Passeig de Gràcia), 08008 Barcelona

Casa Batlló

Am Passeig de Gracia wirkt das Casa Batlló als sei es aus Knochen gemacht. Die Balkone wirken wie große Unterkiefer, die Fenster zieren Säulen die wie Gebeine wirken. Gaudi hat sich hier ganz klar von der Natur inspirieren lassen.
Die Außenhaut des Gebäudes wirkt durch seine Farben wie ein Korallenriff und die Wellen in der Fassade erinnern an das Meer. Ein wenig scheint die Fassade auch schuppig und das Dach verweist auf den Rücken eines Drachen. So sind im Casa Batlló verschiedene Motive der Legende des Drachentöters, dem Heiligen Georg verarbeitet.
Das Gebäude wurde von Antonio Gaudi von 1904 bis 1906 umgebaut für den für den Industriellen Josep Battló i Casanovas. 1995 wurde das Haus übrigens komplett restauriert.
Hinkommen
Metro: Passeig de Gràcia (L3)
 
Adresse: Passeig de Gràcia, 43, 08007 Barcelona

Das Castell de Montjuïc

Mit der Seilbahn kann man am Hang des Berges Montjuïc über der Stadt zur Festung schweben. Das Castell de Montjuïc thront hoch über Barcelona. Von hier aus hat man eine ganz wunderbare Aussicht auf die Stadt und über den eindrucksvoll großen Containerhafen.
Gebaut wurde die Festung um den Hafen und die Stadt Barcelona zu schützen. Die ersten Mauern wurden 1640 errichtet, während der Revolte gegen Felipe IV. 1751 wurde die alte Festung zerstört und in den Folgejahren wurde das Castell de Montjuïc in seiner heutigen Form erbaut. Ausserdem wurde es mit 120 Kanonen ausgestattet.
Heute ist der Bau ein Denkmal für die zentralistische Repression und die Aufhebung der katalanischen Vorrechte. Während des Franco-Regimes wurden hier mehrere Gegener des Regimes gefangen gehalten und hingerichtet. Nach seiner Zeit als Militärgefängnis wurde das Castell ein Militärmuseum.
Hinkommen
Metro Parallel (L2, L3) und Standseilbahn bis zum Parc de Montjuïc. Dort entweder die Seilbahn nehmen (Teleférico de Montjuïc) oder zu Fuß den Berg hinauf gehen.
 
Adresse: Carretera de Montjuïc, 66, 08038 Barcelona
Font Màgica

Die Font Màgica (auch: Fuente mágica de Montjuic) ist ein Springbrunnen der nachts zum Spektakel wird: Wasserfontönen schießen hoch und tanzen zur Musik, dabei scheinen sie in buntem Licht. Eine regelrechte Wasserfontänen-Show am Fuß des Berges Montjuïc mit ständig wechselndem Musikprogramm.
Deswegen lohnt es sich unbedingt, ein wenig zu bleiben und mehrere Aufführungen hintereinander anzuschauen. Von Klassik über Rock/ Pop und Soundtracks über aktuelle Specials bekannter (leider schon verstorbener) Musiker bis hin zu Spanischem. Insbesondere an den Abenden des Wochenendes gibt es alle 30 Minuten eine Wasser-Musik-Licht-Show. Dabei werden unglaubliche 2.600 Liter Wasser pro Sekunde durch 3600 Düsen in die runden Wasserbecken gepumpt. Die höchste Wassersäule ist 54 Meter hoch.
Die Font Màgica liegt direkt unter dem Palau Nacional in dem sich das Museum MNAC (Museu Nacional d'Art de Catalunya) befindet. Genau wie der Palast wurde er zur Weltausstellung von 1929 nicht weit von der Plaça d'Espanya eröffnet.
Entworfen hat den Brunnen Carles Buïgas, der seinen Entwurf erst ein Jahr vor Eröffnung der Weltausstellung einreichte. Ursprünglich standen an diesem Platz die vier Säulen, , sie symbolisierten die vier roten Balken auf der katalanischen Flagge. 1928 wurden sie abgerissen und erst 2010 kehrten sie einige Meter weiter wieder zurück.
Im spanischen Bürgerkrieg wurde der Brunnen zum Teil zerstört und erst 1955 wieder in Betreib genommen. In den 1980ern kam die Musik hinzu und für die Olympischen Spiele 1992 auf dem Montjuïc wurde der Springbrunnen nochmal restauriert. Nichtsdestotrotz sind nach wie vor große Teile der originalen Technik im Einsatz.
Die Wasser-Licht- und Musik-Performance findet im Winter Freitag, Samstag und Sonntag jede halbe Stunde zwischen 19 und 21 Uhr statt. Im Sommer von Donnerstag bis Sonntag jede halbe Stunden zwischen 21 und 23:30 Uhr. Rund um Weihnachten und Ostern gibt es Sondervorstellungen.
Hinkommen
Metro Placa Espanya (Li, L3, L8, S4, S8, S33)
 
Adresse: Plaça Carles Buigas, 1, 08035 Barcelona

Arc de Triomf

Der Triumphbogen aus Backstein wurde 1888 zur Weltausstellung in Barcelona gebaut. Der 30 Meter hohe Arc de Triomf war das Haupteingangstor zur großen Ausstellung.
Der Architekt Josep Vilaseca i Casanovas hat den roten Bogen im neu-marischen Stil gebaut. Auf der Front des Arc de Triomf ist die Steinskulptur Barcelona rep les nacions ("Barcelona heißt die Nationen willkommen") zu sehen. Die gegenüberliegende Seite zeigt die Arbeit Recompense. Oben auf dem Bogen sind das Wappen Barcelonas und die Wappen der spanischen Provinzen angeordnet.
Der Triumphbogen liegt auf einer Promenande zwischen dem Passeig de Lluís Companys und dem Passeig de Sant Joan.
Hinkommen
Metro: Arc de Triomf (L1)
 
Adresse: Passeig de Lluís Companys, 08010 Barcelona

La Catedral

Aus der Mitte des bekannten Gotischen Viertels erhebt sich La Catedral, die Kathedrale von Barcelona. Das imposante Bauwerk wird auch La Seu genannt und ist der Stadtpatronin Barcelonas, der Santa Eulàlia, geweiht.
An der Stelle, an der heute La Catedral steht, befand sich bereits ein römischer Tempel. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wurde die Kathedrale an der Stelle ihrer Vorgänger-Kirche errichtet. Die gotische Fassade wurde erst im 19. Jahrhundert fertiggestellt. Übrigens befindet sich in der Kathedrale ein Garten, in dem schon seit dem Mittelalter Gänse leben.
Die junge Jungfrau Santa Eulàlia durchlitt ihr Martyrium zu römischen Zeiten in Barcelona. Nach einer Sage wurde sie nackt auf einem öffentlichen Platz an einem Frühlingstag bloßgestellt. Ein wundersamer Schneefall bedeckte ihre Nacktheit. Die erbosten Römer steckten die Jungfrau in ein Fass in dass Messer gesteckt waren und rollten sie durch die Straßen. Der Körper der Santa Eulàlia ist in der Krypta von La Catedral begraben.
Hinkommen
Metro: Jaume I (L4)
 
Adresse: Pla de la Seu, s/n, 08002 Barcelona

Santa Maria del Mar

Im Viertel la Ribera steht die gotische Kirche Santa Maria del Mar. Inmitten der engen Straßen sieht man die Kirche kaum in ihrer Gänze. Das Besondere an der Kirche ist die Einheitlichkeit des Baustils: Der Bau wurde relativ zügig vollendet, die Bauzeit dauerte nur von 1329 bis 1383.
Architekten waren Berenguer de Montagut und Ramon Despuig. Noch während der Bauzeit kam es 1379 zu einem Ereignis das die Bauarbeiten verzögerte: Ein Feuer zerstörte Teile des Gebäudes. Am 15. August 1383 konnte dann die erste Messe gelesen werden. 1428 zerstörte ein Erdbeben die Fensterrose der West-Fassade, es dauerte einige Jahre bis es ersetzt wurde.
Ganz anders als man von außen vermuten würde ist das Innere hell und Geräumig. Durch die farbigen Fenster dringt das Licht. Anders als in anderen Kirchen in Barcelona findet man im Inneren kaum Bilder - sie verbrannten bei Unruhen 1936.
Übrigens ist die Kirche Santa Maria del Mar in Ildefonso Falcones Roman "Die Kathedrale des Meeres" verewigt.
Hinkommen
Metro: Jaume I oder Barceloneta (L4)
 
Adresse: Plaça de Santa Maria, 1, 08003 Barcelona

Museu Picasso

Das Museu Picasso beherbergt eine der umfangreichsten Ausstellungen von Pablo Picasso, die es gibt: Über 4000 Kunstwerke sind hier ausgestellt und machen das Museum zu eine der vollständigsten Sammlungen von Picassos Werken. Es ist beheimatet in mehreren Stadtpalästen im alten Viertel La Ribeira.
Die ständige Sammlung umfasst drei Teile: Gemälde und Zeichnungen, Gravuren und Keramik. Sie umfassen vor allem die frühen Jahre von Picassos künstlerischem Leben wie die Blaue Periode von 1901 bis 1904, aber auch spätere Stücke werden gezeigt.
Außerdem werden im Museu Picasso ständig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Oftmals zu Themen rund um Picasso, seine Beziehung zu andern Künstlern
In seiner Jungend verbrachte Pablo Picasso einige Jahre in Barcelona und studierte an der Kunstakademie "La Llotja." In dieser Zeit lernte er viele lokale Künstler kennen und baute seine innige Beziehung zu Barcelona auf. Auch seine ersten Ausstellungen fanden hier statt.
Die Idee zum Museum hatte Picassos Freund und Sekretär Jaume Sabartés, dem Picasso viele Gemälde, Zeichnungen und Drucke geschenkt hatte. Kennengelernt hatten sich die beiden schon 1935. Es war übrigens auch Picasso selber, der Sabartés inspirierte als Standort für das Museum Barcelona zu wählen, der Stadt mit der er sein Leben lang eine Verbindung hatte. Ironischerweise waren in Francos Spanien Picassos Werke jahrelang nicht gezeigt worden, mit der steigenden Bedeutung des Tourismus und Picasso als Touristenmagnet änderte sich diese politische Haltung.
Das Museum konnte also 1963 eröffnet werden mit den ersten 574 Sammlungsstücken von Picassos Freund Sabartés. Über die Jahre wuchs das Museum, verschiedene Werke wurden gespendet auch von Picasso selber. 970 spendete er 920 Stücke, insbesondere frühe Werke, Gemäde aus der Blauen Periode, einige Schulbücher sowie die die Serie "Las Meninas", welche Variationen des gleichnamigen Gemäldes von Velazquez darstellt.
1982 spendete Picassos Witwe Jacqueline Roque 41 Kunstwerke dem Museum und die Luise Leiris Gallerie spendete 117 Gravuren. Auch die Museumräume expanideren, sodass heute fünf große gotische Gebäude (Paläste) zusammen in der Carrer Montcada das Museum ergeben: Der Palau AguilarPalau Aguilar, der Palau Baró de Castellet, der Palau Meca, die Casa Mauri und der Palau Finestres.
Hinkommen
Metro: Jaume I (L4)
 
Adresse: Carrer Montcada, 15-23, 08003 Barcelona

Monumento a Colón: Kolumbussäule

Am Ende der Rambla Richtung Meer thront auf der Plaza de Colón ein Wahrzeichen Barcelonas in Form des Kolumbus auf einer Säule: Das Monument a Cristòfor Colom. Christoph Kalumbus, auf spanisch Cristóbal Colón, zeigt in schwindelnder Höhe (die Kolumbussäule ist 60 Meter hoch) in Richtung der neuen Welt Amerika.
Gaietà Buïgas errichtete das Monumento a Colón für die Weltausstellung 1888. Sie erinnert an die Rückkehr von Christoph Kolumbus aus Amerika, denn er wurde in Barcelona von König Fernando und der Königin Isabel empfangen.
Im Sockel sind Reliefs in Bronze gestaltet. In Ihnen wird die Entdeckung Amerikas erzählt.
Mit einem Lift können Besucher auf die Aussichtsplattform der Kolumbussäule gelangen und den Blick über den Hafen und die Stadt genießen.
Hinkommen
Metro: Drassanes (L3)
 
Adresse: Plaza Portal de la Pau, s/n, 08002 Barcelona

L'Aquàrium de Barcelona

Gleich am Port Vell an der rambla de mar findet sich eine der Attraktionen Barcelonas: Das Aquarium. In diesem langen durchsichtigen Gebäude werden Fische und Meeresbewohner aus allen Teilen der Welt gezeigt. Besonders aus den Tropen und dem Mittelmeerraum sind in diesem Haus viele Arten zu bestaunen.
Ganz besonders beliebt ist das Haifischbecken welches durch einen gläsernen Tunnel begehbar ist. Die mächtigen Haie kommen den Zuschauern unheimlich nah. Nicht nur an Regentagen ist das Aquarium einen Besuch wert. Im Aquarium können große und kleine Besucher die faszinierende und manchmal mysteriöse Unterwasserwelt entdecken, die uns sonst immer verborgen bleibt.
Hinkommen
Metro: Barceloneta (L4) oder Drassanes (L3)
 
Adresse: Moll d'Espanya del Port Vell, s/n, 08039 Barcelona

Mercat de la Boqueria: Markt in Barcelona

Direkt an den Ramblas im Herzen Barcelonas liegt la Boqueria. Sie ist die schönste Markthalle der Stadt. Komplett aus Stahl konstruiert und mit vielen Glasmosaiken dekoriert ist sie wunderschön und funktionell zugleich.
Beim Flanieren auf den Ramblas kann man den Eingang leicht übersehen. Tritt man ein, ist es im Inneren zunächst ein wenig dunkel. Sehr sehenswert im Mercat de la Boqueria sind die Obst- und Gemüsestände, sie sind ein wahres Feuerwerk an Farben und Köstlichkeiten. An den Fischständen findet man alles was lebendig aus dem Meer gefischt werden kann. Die Vielfalt ist absolut überwältigend. Beim Bummel durch die Hallen des Mercat de la Boqueria kann man so einiges entdecken und viel staunen (und nach dem Einkauf genießen :))
Schon seit dem 13. Jahrhundert gab es hier an den Ramblas einen Straßenmarkt. Erst um 1826 wurde der Straßenmarkt gesetzlich geregelt und etwas später wird ein Markt gebaut. Um 1914 schließlich wurde das Gebäude mit dem Metalldach, wie es noch heute steht, eingeweiht.
Hinkommen
Metro: Liceu (L3)
 
Adresse: Rambla, 91, 08002 Barcelona

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Ihr Experte war vor Ort


sonnenklar.TV Reisebüro im Kaufland Essen

sonnenklar.TV Reisebüro im Kaufland Essen

Altenessener Straße 411,45329 Essen-Altenessen

Tel.: 0201 36149966

Mo:10:00–18:30

Di:10:00–18:30

Mi:10:00–18:30

Do:10:00–18:30

Fr:10:00–18:30

Sa:10:00–16:00

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Die ersten H\u00e4user wurden auch schon gebaut, das der Familie G\u00fcell (heute eine Schule), Gaudis Wohnhaus (heute das Casa Museu Gaud\u00ed) und das Haus eines befreundeten Architekten. Doch schlussendlich wurde das Projekt zu teuer und lie\u00df sich nicht finanzieren. So blieb es bis heute ein Park, der seit 1984 auch zum UNESCO Weltkulturerbe geh\u00f6rt.\r\nDie gro\u00dfe Terrasse (\"La Placa\") ist der Mittelpunkt des Parks. Von ihr aus hat der Besucher einen gro\u00dfartigen weiten Blick \u00fcber die D\u00e4cher Barcelonas und kann sich auf die Mosaik-B\u00e4nke setzen und das Treiben und den Blick genie\u00dfen. Gerade auf dem gro\u00dfen ovalen Platz finden sich viele kleine Kunstwerke und Sch\u00e4tze. Au\u00dferdem ist er zentraler Treffpunkt, hier treffen sich Besucher, Musiker, Maler und Stra\u00dfenk\u00fcnstler. An der Treppe unter der gro\u00dfen Terrasse befindet sich die kunstvolle Echse aus Keramik-Scherben unter der ein Wasserlauf ist. Diese Echse findet man auch in s\u00e4mtlichen Souvenirshops, sie ist sozusagen das bekannteste Aush\u00e4ngeschild von Gaudis Park.\r\nBeim Bau des Parks G\u00fcell achtete Gaudi darauf, den Park in die bestehende Natur einzupassen. Nat\u00fcrliche H\u00fcgel wurden beim Bau mit einbezogen und durch St\u00fctzmauern und Terrassen gestaltet und in die Architektur integriert. Die kunstvollen Mosaike entstanden \u00fcbrigens aus dem Abfall der Keramikfabriken der Umgebung.\r\nSeit Herbst 2013 ist zwar der Eintritt zum Park kostenlos, aber um die Monumente (den zentralen Platz mit den Mosaiken) zu sehen, wird ein Eintritt erhoben. Auch das Gaudi-Museum kostet einen Eintritt, darin sind zahlreiche vom Architekten entworfene M\u00f6bel zu besichtigen.\r\nHinkommen\r\nMetro: Lesseps (L3) oder Alfonso X (L4)\r\nHinweis: Der Weg von der Metro zum Park dauert bestimmt 20 Minuten und geht teilweise steil bergauf.\r\nAdresse: Carrer d'Olot, 3, 08024 Barcelona\r\n\r\n\r\nTemple Expiatori de la Sagrada Fam\u00edlia\r\n\r\nDas unvollendete Meisterwerk Gaudis ist eines der ungew\u00f6hnlichsten und bekanntesten Sehensw\u00fcrdigkeiten in Barcelona. In sein letztes Werk steckte Gaudi all seine kreative Energie und Besessenheit. \r\nDie Geschichte des Temple Expiatori de la Sagrada Familia (\"S\u00fchnetempel der Heiligen Familie\") begann als kleine Kapelle im 1. Jahrhundert. Im 11. Jahrhundert wurde sie zu einer romanischen Kirche umgebaut und wenig sp\u00e4ter begann die Umgestaltung zur romanischen Kirche.\r\nSchon vor Baubeginn gab es einen sehr gro\u00dfen Bauplatz im damals noch unbebauten Stadtteil Eixample. Der Grundstein wurde im M\u00e4rz 1882 gelegt und ein Jahr sp\u00e4ter wurde der junge Antonio Gaudi als Architekt verpflichtet. Er gestaltete die damals schon bestehenden Entw\u00fcrfe um und gab dem Bauwerk seine Handschrift.\r\nDie spindelartigen T\u00fcrme der Sagrada Familia sind bis zu 115 Meter hoch, der Turm \u00fcber der noch nicht errichteten Hautkuppel soll einmal 170 Meter hoch werden. Gebaut wird immer noch, das Ende ist noch nicht abzusehen. Denn jeder Stein muss von Hand angepasst werden, industriell vorgefertigte Steine k\u00f6nnen nicht verwendet werden. Ein Turm kann besichtigt werden, durch die vielen \u00d6ffnungen hat man einen guten Blick \u00fcber Barcelona.\r\nInsgesamt soll die Kirche 18 T\u00fcrme bekommen: 12 davon werden jeweils den Aposteln gewidmet, vier T\u00fcrme den Evangelisten und die verbliebenden zwei T\u00fcrme Maria und Jesus Christus. Der Christus gewidmete Hauptturm soll mit 170 Metern der h\u00f6chste Kirchenturm der Welt werden, dabei aber nicht die Barcelona umgebenen Berge \u00fcberragen. Denn das Werk des Menschen (der Bau) darf nicht gr\u00f6\u00dfer sein als das Werk Gottes (Natur).\r\nZwei Fassaden sind bereits pr\u00e4chtig gestaltet, sie liegen jeweils an den Enden des Querhauses. Die Geburtsfassade wurde schon zu Lebzeiten Gaudis fertiggestellt, sie zeigt die Geburt Jesu Christi. Die Passionsfassade wurde in den 1980er Jahren begonnen und wird vom katalanischen K\u00fcnstler Josep Maria Subirach gestaltet. Noch nicht vollendet, zeigt sie den Leidensweg Christi. Schlie\u00dflich soll noch die Fassade der Herrlichkeit hinzukommen, mit ihrem Bau wurde aber noch nicht begonnen.\r\nIm Inneren wird die Gr\u00f6\u00dfe und die Pracht der Sagrada Familia deutlich, der Innenraum ist 45-60 Meter hoch. Steinerne S\u00e4ulen st\u00fctzen das Gew\u00f6lbe, sie erinnern an B\u00e4ume. Seit 2010 ist der Innenraum fertig gestellt, alle Fenster sind eingesetzt und mit farbigem Glas gestaltet. Nach der Fertigstellung des Innenraums weihte Papst Benedikt XVI im November 2010 die Kirche und machte sie damit zu einer Basilika.\r\n1926 kam Antonio Gaudi bei einem Verkehrsunfall ums Leben - er war gerade auf dem Weg zur Sagrada Familia. Nach seinem Tod wurde der Bau f\u00fcr einige Zeit gestoppt, heute werden die aus Spenden finanzierten Bauarbeiten an der meistbesuchten Attraktion Barcelonas fortgesetzt. Geplant ist die Fertigstellung im Jahr 2026, das w\u00e4ren genau 100 Jahre nach dem Tod des Architekten.\r\nHinkommen\r\nMetro: Sagrada Familia (L2, L5)\r\n\u00a0\r\nCarrer de Mallorca, 401, 08013 Barcelona\r\nTransbordador Aeri: Die Seilbahn \u00fcber dem Hafen von Barcelona\r\n\r\nBarcelona aus schaukelnder H\u00f6he: Mit dem Transbordaor Aeri (auch Telef\u00e9rico del Puerto) schwebt man vom Viertel Barceloneta am Hafen auf den Berg Montju\u00efc. Schon der Beginn der Fahrt, n\u00e4mlich die Fahrt mit dem Lift auf den 78 Meter hohen Turm (Torre Sant Sebasti\u00e0) ist ein Spektakel. \r\nDie Aussicht \u00fcber die Stadt ist \u00fcberw\u00e4ltigend. Ohne Boden unter den F\u00fc\u00dfen bewegt man sich \u00fcber der Stadt. Gest\u00fctzt wird die Drahtseilbahn vom 107 Meter hohen Torre Jaume I, \u00fcbrigens die zweith\u00f6chsten Seilbahnst\u00fctze der Welt. Auch andere Superlative hat die Bahn zu bieten: Denn die L\u00e4nge der \"Fahrbahn\" betr\u00e4gt stolze 1450 Meter. \r\nHinkommen\r\nStation Miramar: Bus 150: Av Miramar-Pl Carlos Ib\u00e1\u00f1ez\r\n\u00a0\r\nStation Miramar: Pla\u00e7a de l'Armada, Barcelona\r\n\u00a0\r\nStation Torre d'Alta Mar (Torre San Sebastian), Passeig de Joan de Borb\u00f3, 88, 08023 Barcelona\u00a0\r\n\r\nCasa Mil\u00e0 von Gaudi (la Pedrera)\r\nDas Casa Mil\u00e0 wurde von Gaudi 1910 f\u00fcr die Mil\u00e0-Familie errichtet, kurz bevor er sich dem Projekt der Sagrada Familia widmete. Aufgrund seiner Fassade mit dem mosaikhaften \u00c4u\u00dferen und den vielen Vorspr\u00fcngen wird das Geb\u00e4ude auch La Pedrera (\"Steinbuch\") genannt.\r\nDas Casa Mil\u00e0 ist eines der ehrgeizigsten Projekte von Antonio Gaudi und wurde so zu einem der ber\u00fchmtesten Geb\u00e4ude der Katalanischen Moderne. Es ist ein Kunstwerk in sich selbst und steckte zu seiner Zeit voller Innovationen. Seit 1984 z\u00e4hlt das Bauwerk zum Weltkulturerbe der UNESCO.\r\nDieDie durchdachte geniale Konstruktion erm\u00f6glicht eine nat\u00fcrliche Bel\u00fcftung und macht eine Klimaanlage im hei\u00dfen Barcelona \u00fcberfl\u00fcssig. Die Wohnungen lassen sich durch Stellw\u00e4nde individuell \u00e4ndern, jeder Bewohner kann die R\u00e4ume seiner Wohnung nach Belieben verschieben: Denn das Geb\u00e4ude wird von S\u00e4ulen aus Beton und Eisen getragen, sodass es keine tragenden W\u00e4nde gibt.\r\nBesonders bemerkenswert sind die schmiedeeisernen Balkongitter des Casa Mil\u00e0, die dem Haus seinen Charakter geben. Jedes ist \u00fcbrigens ein Einzelst\u00fcck gestaltet vom K\u00fcnstler Josep Mar\u00eda Jujol. Das ganze Haus ist mit nat\u00fcrlichen Formen gestaltet, m\u00f6glichst ohne rechte Winkel. So ist die Fassade insgesamt wellenf\u00f6rmig, in diese Formen passen sich die Fenster und Balkone ein.\r\n\u00dcber runde Innenh\u00f6fe werden die Wohnungen mit Luft und Licht versorgt. So hat ziemlich jedes Zimmer ein Fenster, was seinerzeit noch ungew\u00f6hnlich war.\r\nDas Casa Mil\u00e0 kann besichtigt werden: In der ger\u00e4umigen Belle Etage finden wechselnde Kunstaustellungen statt. Eine Wohnung aus der Zeit der Entstehung des Geb\u00e4udes kann \u00fcbrigens besichtigt werden. Sie liegt im 6. Stock und ist mit M\u00f6beln aus den 1920er Jahren eingerichtet. Und einige Wohnungen des Hauses sind tats\u00e4chlich bewohnt.\r\nIm Dachgeschoss befindet sich eine Ausstellung \u00fcber Gaudis Werke. Die dar\u00fcber liegende Dachterrasse ist zug\u00e4nglich mit einer tollen Aussicht \u00fcber die D\u00e4cher der Stadt. Deren Mauern sind ebenfalls mit Scherbenmosaiken gestaltet.\r\nHinkommen\r\nMetro: Diagonal (L3) \r\n\u00a0\r\nAdresse: Proven\u00e7a, 261-265, (Ecke Passeig de Gr\u00e0cia), 08008 Barcelona\r\n\r\nCasa Batll\u00f3\r\n\r\nAm Passeig de Gracia wirkt das Casa Batll\u00f3 als sei es aus Knochen gemacht. Die Balkone wirken wie gro\u00dfe Unterkiefer, die Fenster zieren S\u00e4ulen die wie Gebeine wirken. Gaudi hat sich hier ganz klar von der Natur inspirieren lassen. \r\nDie Au\u00dfenhaut des Geb\u00e4udes wirkt durch seine Farben wie ein Korallenriff und die Wellen in der Fassade erinnern an das Meer. Ein wenig scheint die Fassade auch schuppig und das Dach verweist auf den R\u00fccken eines Drachen. So sind im Casa Batll\u00f3 verschiedene Motive der Legende des Drachent\u00f6ters, dem Heiligen Georg verarbeitet.\r\nDas Geb\u00e4ude wurde von Antonio Gaudi von 1904 bis 1906 umgebaut f\u00fcr den f\u00fcr den Industriellen Josep Battl\u00f3 i Casanovas. 1995 wurde das Haus \u00fcbrigens komplett restauriert. \r\nHinkommen\r\nMetro: Passeig de Gr\u00e0cia (L3) \r\n\u00a0\r\nAdresse: Passeig de Gr\u00e0cia, 43, 08007 Barcelona\r\n\r\nDas Castell de Montju\u00efc\r\n\r\nMit der Seilbahn kann man am Hang des Berges Montju\u00efc \u00fcber der Stadt zur Festung schweben. Das Castell de Montju\u00efc thront hoch \u00fcber Barcelona. Von hier aus hat man eine ganz wunderbare Aussicht auf die Stadt und \u00fcber den eindrucksvoll gro\u00dfen Containerhafen.\r\nGebaut wurde die Festung um den Hafen und die Stadt Barcelona zu sch\u00fctzen. Die ersten Mauern wurden 1640 errichtet, w\u00e4hrend der Revolte gegen Felipe IV. 1751 wurde die alte Festung zerst\u00f6rt und in den Folgejahren wurde das Castell de Montju\u00efc in seiner heutigen Form erbaut. Ausserdem wurde es mit 120 Kanonen ausgestattet.\r\nHeute ist der Bau ein Denkmal f\u00fcr die zentralistische Repression und die Aufhebung der katalanischen Vorrechte. W\u00e4hrend des Franco-Regimes wurden hier mehrere Gegener des Regimes gefangen gehalten und hingerichtet. Nach seiner Zeit als Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis wurde das Castell ein Milit\u00e4rmuseum. \r\nHinkommen\r\nMetro Parallel (L2, L3) und Standseilbahn bis zum Parc de Montju\u00efc. Dort entweder die Seilbahn nehmen (Telef\u00e9rico de Montju\u00efc) oder zu Fu\u00df den Berg hinauf gehen.\r\n\u00a0\r\nAdresse: Carretera de Montju\u00efc, 66, 08038 Barcelona\r\nFont M\u00e0gica\r\n\r\nDie Font M\u00e0gica (auch: Fuente m\u00e1gica de Montjuic) ist ein Springbrunnen der nachts zum Spektakel wird: Wasserfont\u00f6nen schie\u00dfen hoch und tanzen zur Musik, dabei scheinen sie in buntem Licht. Eine regelrechte Wasserfont\u00e4nen-Show am Fu\u00df des Berges Montju\u00efc mit st\u00e4ndig wechselndem Musikprogramm.\r\nDeswegen lohnt es sich unbedingt, ein wenig zu bleiben und mehrere Auff\u00fchrungen hintereinander anzuschauen. Von Klassik \u00fcber Rock\/ Pop und Soundtracks \u00fcber aktuelle Specials bekannter (leider schon verstorbener) Musiker bis hin zu Spanischem. Insbesondere an den Abenden des Wochenendes gibt es alle 30 Minuten eine Wasser-Musik-Licht-Show. Dabei werden unglaubliche 2.600 Liter Wasser pro Sekunde durch 3600 D\u00fcsen in die runden Wasserbecken gepumpt. Die h\u00f6chste Wassers\u00e4ule ist 54 Meter hoch.\r\nDie Font M\u00e0gica liegt direkt unter dem Palau Nacional in dem sich das Museum MNAC (Museu Nacional d'Art de Catalunya) befindet. Genau wie der Palast wurde er zur Weltausstellung von 1929 nicht weit von der Pla\u00e7a d'Espanya er\u00f6ffnet.\r\nEntworfen hat den Brunnen Carles Bu\u00efgas, der seinen Entwurf erst ein Jahr vor Er\u00f6ffnung der Weltausstellung einreichte. Urspr\u00fcnglich standen an diesem Platz die vier S\u00e4ulen, , sie symbolisierten die vier roten Balken auf der katalanischen Flagge. 1928 wurden sie abgerissen und erst 2010 kehrten sie einige Meter weiter wieder zur\u00fcck.\r\nIm spanischen B\u00fcrgerkrieg wurde der Brunnen zum Teil zerst\u00f6rt und erst 1955 wieder in Betreib genommen. In den 1980ern kam die Musik hinzu und f\u00fcr die Olympischen Spiele 1992 auf dem Montju\u00efc wurde der Springbrunnen nochmal restauriert. Nichtsdestotrotz sind nach wie vor gro\u00dfe Teile der originalen Technik im Einsatz.\r\nDie Wasser-Licht- und Musik-Performance findet im Winter Freitag, Samstag und Sonntag jede halbe Stunde zwischen 19 und 21 Uhr statt. Im Sommer von Donnerstag bis Sonntag jede halbe Stunden zwischen 21 und 23:30 Uhr. Rund um Weihnachten und Ostern gibt es Sondervorstellungen.\r\nHinkommen\r\nMetro Placa Espanya (Li, L3, L8, S4, S8, S33)\r\n\u00a0\r\nAdresse: Pla\u00e7a Carles Buigas, 1, 08035 Barcelona\r\n\r\nArc de Triomf\r\n\r\nDer Triumphbogen aus Backstein wurde 1888 zur Weltausstellung in Barcelona gebaut. Der 30 Meter hohe Arc de Triomf war das Haupteingangstor zur gro\u00dfen Ausstellung. \r\nDer Architekt Josep Vilaseca i Casanovas hat den roten Bogen im neu-marischen Stil gebaut. Auf der Front des Arc de Triomf ist die Steinskulptur Barcelona rep les nacions (\"Barcelona hei\u00dft die Nationen willkommen\") zu sehen. Die gegen\u00fcberliegende Seite zeigt die Arbeit Recompense. Oben auf dem Bogen sind das Wappen Barcelonas und die Wappen der spanischen Provinzen angeordnet.\r\nDer Triumphbogen liegt auf einer Promenande zwischen dem Passeig de Llu\u00eds Companys und dem Passeig de Sant Joan.\r\nHinkommen\r\nMetro: Arc de Triomf (L1)\r\n\u00a0\r\nAdresse: Passeig de Llu\u00eds Companys, 08010 Barcelona\r\n\r\nLa Catedral\r\n\r\nAus der Mitte des bekannten Gotischen Viertels erhebt sich La Catedral, die Kathedrale von Barcelona. Das imposante Bauwerk wird auch La Seu genannt und ist der Stadtpatronin Barcelonas, der Santa Eul\u00e0lia, geweiht.\r\nAn der Stelle, an der heute La Catedral steht, befand sich bereits ein r\u00f6mischer Tempel. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wurde die Kathedrale an der Stelle ihrer Vorg\u00e4nger-Kirche errichtet. Die gotische Fassade wurde erst im 19. Jahrhundert fertiggestellt. \u00dcbrigens befindet sich in der Kathedrale ein Garten, in dem schon seit dem Mittelalter G\u00e4nse leben. \r\nDie junge Jungfrau Santa Eul\u00e0lia durchlitt ihr Martyrium zu r\u00f6mischen Zeiten in Barcelona. Nach einer Sage wurde sie nackt auf einem \u00f6ffentlichen Platz an einem Fr\u00fchlingstag blo\u00dfgestellt. Ein wundersamer Schneefall bedeckte ihre Nacktheit. Die erbosten R\u00f6mer steckten die Jungfrau in ein Fass in dass Messer gesteckt waren und rollten sie durch die Stra\u00dfen. Der K\u00f6rper der Santa Eul\u00e0lia ist in der Krypta von La Catedral begraben.\r\nHinkommen\r\nMetro: Jaume I (L4)\r\n\u00a0\r\nAdresse: Pla de la Seu, s\/n, 08002 Barcelona\r\n\r\nSanta Maria del Mar \r\n\r\nIm Viertel la Ribera steht die gotische Kirche Santa Maria del Mar. Inmitten der engen Stra\u00dfen sieht man die Kirche kaum in ihrer G\u00e4nze. Das Besondere an der Kirche ist die Einheitlichkeit des Baustils: Der Bau wurde relativ z\u00fcgig vollendet, die Bauzeit dauerte nur von 1329 bis 1383. \r\nArchitekten waren Berenguer de Montagut und Ramon Despuig. Noch w\u00e4hrend der Bauzeit kam es 1379 zu einem Ereignis das die Bauarbeiten verz\u00f6gerte: Ein Feuer zerst\u00f6rte Teile des Geb\u00e4udes. Am 15. August 1383 konnte dann die erste Messe gelesen werden. 1428 zerst\u00f6rte ein Erdbeben die Fensterrose der West-Fassade, es dauerte einige Jahre bis es ersetzt wurde.\r\nGanz anders als man von au\u00dfen vermuten w\u00fcrde ist das Innere hell und Ger\u00e4umig. Durch die farbigen Fenster dringt das Licht. Anders als in anderen Kirchen in Barcelona findet man im Inneren kaum Bilder - sie verbrannten bei Unruhen 1936.\r\n\u00dcbrigens ist die Kirche Santa Maria del Mar in Ildefonso Falcones Roman \"Die Kathedrale des Meeres\" verewigt. \r\nHinkommen\r\nMetro: Jaume I oder Barceloneta (L4) \r\n\u00a0\r\nAdresse: Pla\u00e7a de Santa Maria, 1, 08003 Barcelona\r\n\r\nMuseu Picasso\r\n\r\nDas Museu Picasso beherbergt eine der umfangreichsten Ausstellungen von Pablo Picasso, die es gibt: \u00dcber 4000 Kunstwerke sind hier ausgestellt und machen das Museum zu eine der vollst\u00e4ndigsten Sammlungen von Picassos Werken. Es ist beheimatet in mehreren Stadtpal\u00e4sten im alten Viertel La Ribeira.\r\nDie st\u00e4ndige Sammlung umfasst drei Teile: Gem\u00e4lde und Zeichnungen, Gravuren und Keramik. Sie umfassen vor allem die fr\u00fchen Jahre von Picassos k\u00fcnstlerischem Leben wie die Blaue Periode von 1901 bis 1904, aber auch sp\u00e4tere St\u00fccke werden gezeigt.\r\nAu\u00dferdem werden im Museu Picasso st\u00e4ndig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Oftmals zu Themen rund um Picasso, seine Beziehung zu andern K\u00fcnstlern\r\nIn seiner Jungend verbrachte Pablo Picasso einige Jahre in Barcelona und studierte an der Kunstakademie \"La Llotja.\" In dieser Zeit lernte er viele lokale K\u00fcnstler kennen und baute seine innige Beziehung zu Barcelona auf. Auch seine ersten Ausstellungen fanden hier statt.\r\nDie Idee zum Museum hatte Picassos Freund und Sekret\u00e4r Jaume Sabart\u00e9s, dem Picasso viele Gem\u00e4lde, Zeichnungen und Drucke geschenkt hatte. Kennengelernt hatten sich die beiden schon 1935. Es war \u00fcbrigens auch Picasso selber, der Sabart\u00e9s inspirierte als Standort f\u00fcr das Museum Barcelona zu w\u00e4hlen, der Stadt mit der er sein Leben lang eine Verbindung hatte. Ironischerweise waren in Francos Spanien Picassos Werke jahrelang nicht gezeigt worden, mit der steigenden Bedeutung des Tourismus und Picasso als Touristenmagnet \u00e4nderte sich diese politische Haltung. \r\nDas Museum konnte also 1963 er\u00f6ffnet werden mit den ersten 574 Sammlungsst\u00fccken von Picassos Freund Sabart\u00e9s. \u00dcber die Jahre wuchs das Museum, verschiedene Werke wurden gespendet auch von Picasso selber. 970 spendete er 920 St\u00fccke, insbesondere fr\u00fche Werke, Gem\u00e4de aus der Blauen Periode, einige Schulb\u00fccher sowie die die Serie \"Las Meninas\", welche Variationen des gleichnamigen Gem\u00e4ldes von Velazquez darstellt.\r\n1982 spendete Picassos Witwe Jacqueline Roque 41 Kunstwerke dem Museum und die Luise Leiris Gallerie spendete 117 Gravuren. Auch die Museumr\u00e4ume expanideren, sodass heute f\u00fcnf gro\u00dfe gotische Geb\u00e4ude (Pal\u00e4ste) zusammen in der Carrer Montcada das Museum ergeben: Der Palau AguilarPalau Aguilar, der Palau Bar\u00f3 de Castellet, der Palau Meca, die Casa Mauri und der Palau Finestres.\r\nHinkommen\r\nMetro: Jaume I (L4) \r\n\u00a0\r\nAdresse: Carrer Montcada, 15-23, 08003 Barcelona\r\n\r\nMonumento a Col\u00f3n: Kolumbuss\u00e4ule\r\n\r\nAm Ende der Rambla Richtung Meer thront auf der Plaza de Col\u00f3n ein Wahrzeichen Barcelonas in Form des Kolumbus auf einer S\u00e4ule: Das Monument a Crist\u00f2for Colom. Christoph Kalumbus, auf spanisch Crist\u00f3bal Col\u00f3n, zeigt in schwindelnder H\u00f6he (die Kolumbuss\u00e4ule ist 60 Meter hoch) in Richtung der neuen Welt Amerika. \r\nGaiet\u00e0 Bu\u00efgas errichtete das Monumento a Col\u00f3n f\u00fcr die Weltausstellung 1888. Sie erinnert an die R\u00fcckkehr von Christoph Kolumbus aus Amerika, denn er wurde in Barcelona von K\u00f6nig Fernando und der K\u00f6nigin Isabel empfangen. \r\nIm Sockel sind Reliefs in Bronze gestaltet. In Ihnen wird die Entdeckung Amerikas erz\u00e4hlt. \r\nMit einem Lift k\u00f6nnen Besucher auf die Aussichtsplattform der Kolumbuss\u00e4ule gelangen und den Blick \u00fcber den Hafen und die Stadt genie\u00dfen.\r\nHinkommen\r\nMetro: Drassanes (L3)\r\n\u00a0\r\nAdresse: Plaza Portal de la Pau, s\/n, 08002 Barcelona\r\n\r\nL'Aqu\u00e0rium de Barcelona\r\n\r\nGleich am Port Vell an der rambla de mar findet sich eine der Attraktionen Barcelonas: Das Aquarium. In diesem langen durchsichtigen Geb\u00e4ude werden Fische und Meeresbewohner aus allen Teilen der Welt gezeigt. Besonders aus den Tropen und dem Mittelmeerraum sind in diesem Haus viele Arten zu bestaunen.\r\nGanz besonders beliebt ist das Haifischbecken welches durch einen gl\u00e4sernen Tunnel begehbar ist. Die m\u00e4chtigen Haie kommen den Zuschauern unheimlich nah. Nicht nur an Regentagen ist das Aquarium einen Besuch wert. Im Aquarium k\u00f6nnen gro\u00dfe und kleine Besucher die faszinierende und manchmal mysteri\u00f6se Unterwasserwelt entdecken, die uns sonst immer verborgen bleibt.\r\nHinkommen\r\nMetro: Barceloneta (L4) oder Drassanes (L3)\r\n\u00a0\r\nAdresse: Moll d'Espanya del Port Vell, s\/n, 08039 Barcelona\r\n\r\nMercat de la Boqueria: Markt in Barcelona\r\n\r\nDirekt an den Ramblas im Herzen Barcelonas liegt la Boqueria. Sie ist die sch\u00f6nste Markthalle der Stadt. Komplett aus Stahl konstruiert und mit vielen Glasmosaiken dekoriert ist sie wundersch\u00f6n und funktionell zugleich. \r\nBeim Flanieren auf den Ramblas kann man den Eingang leicht \u00fcbersehen. Tritt man ein, ist es im Inneren zun\u00e4chst ein wenig dunkel. Sehr sehenswert im Mercat de la Boqueria sind die Obst- und Gem\u00fcsest\u00e4nde, sie sind ein wahres Feuerwerk an Farben und K\u00f6stlichkeiten. An den Fischst\u00e4nden findet man alles was lebendig aus dem Meer gefischt werden kann. Die Vielfalt ist absolut \u00fcberw\u00e4ltigend. Beim Bummel durch die Hallen des Mercat de la Boqueria kann man so einiges entdecken und viel staunen (und nach dem Einkauf genie\u00dfen :))\r\nSchon seit dem 13. Jahrhundert gab es hier an den Ramblas einen Stra\u00dfenmarkt. Erst um 1826 wurde der Stra\u00dfenmarkt gesetzlich geregelt und etwas sp\u00e4ter wird ein Markt gebaut. Um 1914 schlie\u00dflich wurde das Geb\u00e4ude mit dem Metalldach, wie es noch heute steht, eingeweiht. \r\nHinkommen\r\nMetro: Liceu (L3) \r\n\u00a0\r\nAdresse: Rambla, 91, 08002 Barcelona\r\n\r\n","image":"\/docs\/_sizes\/614\/200\/100\/user\/1034\/_img\/20160816090332_c2b52817fcb652e8a878f56c806f33bf\/barcelona-838716.jpg","title":"Barcelona entdecken","country":"Spanien","region":"Barcelona & Umgebung"}],"startLongitude":2.1734035,"startLatitude":41.3850639,"zoom":6}