Dubai - Tradition & Moderne

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Atlantis The Palm, Dubai, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate · März 2016

Dubai, Wüstenstadt der Superlative

Nach einer entspannter Fahrt mit dem ICE von Erfurt nach Frankfurt konnten wir unseren entspannten Nachtflug mit Emirates genießen. Schon der Anflug auf die Wüstenstadt ließ uns erahnen, welcher Reichtum und Gigantismus in dem Emirat auf uns wartete: Riesige Gebäude, eine verrückte, supermoderne Architektur und daneben Moscheen wie aus 1001 Nacht. Besonders eindrucksvoll sieht neben dem Burj al-Arab die „Palm Jumeirah“ von oben aus, eine der künstlich angelegten Inseln an der Küste. Uns gelangen ein paar sehr gelungene Bilder von der „Inselpalme“, die wir während unseres Aufenthalts auch noch vom Boden aus begutachten sollten. Beim Transfer zum Hotel gewannen wir nähere Eindrücke von dem Kontrast, der Dubai auszeichnet. So modern sich die Stadt auch gibt, die arabisch-islamische Tradition ist an allen Ecken und Enden sichtbar. Neben den Moscheen und Märkten sind die langen Gewänder am augenfälligsten, in die sich sowohl die Männer als auch die Frauen hüllen. Übrigens sollte man sich auch als Tourist angemessen kleiden, darauf wird man in jedem Reiseführer hingewiesen. Außer in den Hotelanlagen sind Bikini und Badeshorts tabu – wer sich nicht daran hält und in aller Öffentlichkeit zu viel Haut zeigt, kann sogar von der Polizei verwarnt werden. Das gilt auch für das Trinken von Alkohol. Unser Reiseleiter gab zwar Entwarnung, was Horrorgeschichten von eingesperrten Touristen betrifft – bei Verstößen gegen diese Regeln wird man lediglich freundlich ermahnt – aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man die Gepflogenheiten in fremden Ländern respektiert. Meine Frau und ich hielten uns jedenfalls daran, schließlich gehen wir zuhause auch nicht in Strandkleidung in die Kirche.

Strand und Stadt

Unser Hotel lag direkt in der Innenstadt. Wir hatten das bewusst so gewählt, um kurze Wege zu haben. Einen schönen Strandtag kann man auch vom Stadthotel aus haben. Die öffentlichen Strände wie der Jumeirah Public Beach kosten keinen Eintritt und sind sehr gepflegt, man kann dort Liegen mieten und es gibt öffentliche WCs. Wer allerdings in den Genuss von Süßwasserduschen kommen will, geht lieber in einen kostenpflichtigen Beach Club. Wir waren einmal am Jumeirah Public Beach beim Burj al-Arab und einmal am Mamzar Beach. Feiner Sand und seichtes, warmes Wasser gibt es an beiden Stränden, der Mamzar Beach Park bietet mehr Schatten, schönes Grün Drumherum und ähnelt insgesamt eher einem Freizeitpark. Beide Strände sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, allerdings liegt die nächste U-Bahn-Haltestelle ein ganzes Stück vom Jumeirah Public Beach entfernt. Zum Mamzar Beach fährt ein Bus.

Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus

Um uns erst einmal einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, nahmen wir am ersten Tag an einer Stadtrundfahrt per Bus teil. Zu einigen Sehenswürdigkeiten wollten wir später auf eigene Faust fahren, aber für eine erste Orientierung ist eine Rundfahrt unserer Meinung nach immer noch am besten geeignet. In Dubai fahren von der Wafi Shopping Mall aus Doppeldeckerbusse halbstündlich zwei Touren ab. Die Route „Red“ führt durch die Stadt, die Route „Blue“ auch an der Küste entlang. Am besten kauft man sich ein Tagesticket, dann kann man beliebig oft ein- und aussteigen und außerdem ist im Preis der Eintritt für das Dubai Museum und den Palast von Scheich Saeed Al Maktoum enthalten. Auch eine Flussrundfahrt und ein Gutscheinheft für die Mercato Mall sind inklusive. Wir haben die Flussfahrt mit einem Dhau, das ist ein traditionelles arabisches Boot, mitgemacht und später die Gutscheine beim Shoppen eingelöst.

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nsere persönlichen Highlights

Bei der Stadtrundfahrt sind wir nur am Creek für die Bootsfahrt und am Jumeirah Beach Park ausgestiegen, um die Moschee zu besichtigen und natürlich das Burj al-Arab. Mit seinen 321 Metern und der markanten Form ist das Sieben-Sterne-Hotel auch aus der Nähe beeindruckend. Die Besichtigung von innen haben wir für einen anderen Tag eingeplant, denn man kommt mitnichten einfach so in das Hotel. Nur wer eine Reservierung für eines der Restaurants vorweisen kann oder ein Ticket für 50 Euro löst, darf die teuren Hallen betreten. Für die 50 Euro sieht man nur die Lobby, weshalb wir schon von Deutschland aus den Freitags-Brunch gebucht haben. Der Spaß hat uns zwar über 100 Euro gekostet, dafür hatten wir aber einen Traumblick vom 27. Stock und ein Essen wie Gott in Frankreich. Ach ja: Die Kleidung sollte natürlich einem Sieben-Sterne-Haus angemessen sein.

An den nächsten Tagen sind wir viel mit der hypermodernen, fahrerlosen Metro gefahren, die 2009 eingeweiht wurde und sehr preiswert ist. Man kann sich auf eine Karte einen bestimmten Betrag laden und diesen sowohl mit der U-Bahn als auch mit dem Bus abfahren. Da die Bahn und die Metrostationen klimatisiert sind, schadet es nicht, eine dünne Jacke mitzunehmen, um den „Schock“ gegenüber der Hitze draußen abzumildern. Nicht wegen der Hitze, aber aufgrund der puren Größe hat uns der Finanzdistrikt mit seinen Superwolkenkratzern den Atem verschlagen. Die Emirate Towers, der Rose Tower, die Park Towers und wie sie alle heißen sind beinahe etwas furchteinflößend, wenn man die menschliche Hybris hinterfragen möchte. Alles in den Schatten gestellt hat natürlich das Burj Khalifa, das mit seinen 828 Metern das höchste Gebäude der Welt ist. Die Umgebung mit den Wasserspielbrunnen ist ebenfalls sehenswert.

Wir würden weiterhin noch einen Abstecher zur Marina empfehlen. Prunkvolle Yachten und wiederum futuristische Skyscraper vermitteln einmal mehr den Eindruck von unverfrorener Dekadenz, aber es gibt außerdem auch einige nette, kleinere Fischrestaurants, in denen es sich gut essen lässt.

Die Wüste als stadtfernes Erlebnis

Nachdem wir schon mal in einer Wüste waren, wollten wir auch mehr davon sehen und hatten vorab schon bei Thomas Cook eine Erlebnistour gebucht. Dabei verbrachten wir zwei Nächte im Wüstenresort Bab Al Shams und lernten die arabische Kultur etwas näher kennen. Auf dem Programm standen eine Falkenshow, Kamelkarawanen und arabischer Gesang und Tanz. Dazu gab es orientalische Speisen. Die Abendveranstaltung war ohne Zweifel sehr schön, aber was uns am meisten beeindruckt hat, ist die einzigartige Atmosphäre in der Wüste, die sich so sehr von Europa unterscheidet.

Natürlich Shopping

Auf unserem Reiseplan für Dubai stand neben dem Sightseeing und einem Strandbesuch natürlich auch das Shoppen. Schließlich wird das Emirat nicht umsonst scherzhaft „Do buy“ genannt. In den gigantischen Einkaufstempeln und auf den zahlreichen Märkten kann man in der Tat so ziemlich alles kaufen, was das Herz begehrt. Meine Frau war insbesondere vom Gold-Souk im Stadtteil Deira angetan und so verbrachten wir dort mehr Zeit, als mir lieb war. Zugegeben, die Schmuckauswahl ist dort einfach erschlagend, aber mich hat mehr das bunte Markttreiben an sich fasziniert. Der Duft der Gewürzmärkte weht durch die Straßen und dem Handeln und Feilschen zuzusehen und sich selbst darin zu versuchen, macht einfach Spaß. Hierbei kann man ruhig in die Vollen gehen: Die Händler kalkulieren den Ausgangspreis, so dass sie auch noch mit bis zu 80 Prozent weniger ein gutes Geschäft machen. Also nicht zu zaghaft sein. Den modernen Kontrast stellen die Shopping Malls dar. Wir waren in der Dubai Mall, der größten Mall der Welt und in der Mercato Mall, um unsere Gutscheine von der Busrundfahrt einzulösen. Bei den tausenden von Geschäften fällt es wirklich schwer, nicht in einen Kaufrausch zu verfallen. Zum Glück gibt es in der Dubai Mall noch das Aquarium und die Eislaufbahn, deren Besichtigung uns davon abhielt, unsere Reisekasse völlig zu plündern. So sind wir zwar mit vielen Mitbringseln, aber nicht völlig pleite nach Hause zurückgekehrt!

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Ihr Experte war vor Ort


sonnenklar Reisebüro im ThüringenPark

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sonnenklar Reisebüro im ThüringenPark

Nordhäuser Str. 73 t,99091 Erfurt

Tel.: 0361/644 99 10
Fax: 0361/644 99 95

Mo:09:00–18:00

Di:09:00–18:00

Mi:09:00–18:00

Do:09:00–18:00

Fr:09:00–18:00

Sa:09:00–14:00

Platzhalter Karte
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