Essen und Trinken auf Ibiza

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Ibiza-Stadt, Ibiza, Spanien

Essen und Trinken auf Ibiza
Eine im konkreten Sinn spezielle Küche gibt es auf Ibiza nicht, Nationalgerichte der Insel wird man kaum finden. Ibiza gehört zu Spanien und das merkt man sowohl an den Gerichten als auch an den Essgewohnheiten. Etwas abweichend vom Festland haben sich auf der Insel aber einige Einflüsse der verschiedenen Eroberer, die Ibiza über Jahrhunderte beherrschten, gehalten. Die Karthager, Mauren und die Katalanen brachten ihre Gerichte oder zumindest einige spezielle Zutaten mit.
Die meisten Hotels und Gaststätten in den Touristen-Orten sind in ihrem Angebot auf den Geschmack der großen Masse eingestellt oder bieten spanische Gerichte an, die sich inzwischen auch international durchgesetzt haben. Das wohl bekannteste Beispiel ist die Paella, die viele für ein ureigenes allgemein spanisches Essen halten. Dabei stammt die Paella eigentlich aus der Region Valencia. Das ist ziemlich nahe bei Ibiza, eine Spezialität der Insel war das Gericht jedoch lange Zeit nicht. Wer die originale Küche der Insel probieren möchte, muss meist in kleinere Orte fahren, etwas entfernt vom Touristen-Trubel.
Auf jeden Fall gelten auch auf Ibiza die Regeln der spanischen Mahlzeiten. Das heißt, die Essenszeiten sind allgemein später als in Deutschland. Mittagessen gibt es kaum vor 13 Uhr, normal sind 14 Uhr oder später. Das Abendessen wird meist nicht vor 21 Uhr eingenommen. Wer jetzt fürchtet, bis zum späten Abend hungern zu müssen, kann beruhigt sein. Die Restaurants in den Urlaubsorten haben sich angepasst. Gesellschaft sollte man im Restaurant nicht unbedingt suchen, in Spanien ist es unhöflich, sich zu Fremden an den Tisch zu setzen. Im allgemeinen wird man platziert. Auch sollte man sich einig sein, wer die Rechnung übernimmt. Auf Ibiza ist es wie im übrigen Spanien üblich, nicht getrennt zu zahlen, sondern die Rechnung für den ganzen Tisch zu begleichen. Zur Not kann man sich ja hinterher auseinander setzen, wer welchen Anteil übernimmt.
Neben der berühmten Paella gibt es noch viele andere Reisgerichte, während Nudel-Liebhaber auf Ibiza eher schlechte Karten haben. Als Klassiker gelten auch Tortillas, also Omeletts, die es in zahlreichen Varianten als Vorspeise und als Hauptgericht gibt. Fleisch gehört auch oft zu den Gerichten, allerdings kaum Rindfleisch. Schwein und Huhn sind die diesbezüglichen Renner. Wie auf einer Insel nicht anders zu erwarten, spielt Fisch auf dem Speiseplan eine große Rolle. Billig sind die Fischgerichte aber nicht unbedingt, die Überfischung des Meeres macht sich auch hier bemerkbar. Süßspeisen gehören in Spanien unbedingt dazu. Auf Ibiza macht sich bei den süßen Köstlichkeiten der frühere Einfluss der Mauren bemerkbar, viele Rezepte basieren auf arabischen.
Wein ist auch auf Ibiza ein beliebtes Getränk. Es gibt sogar Weine aus eigenem Anbau, doch die Mengen sind gering und so wird meist Wein vom spanischen Festland angeboten. Auch härtere Sachen, z.B. Sherry oder Brandy, werden nicht selten getrunken – oft zum Kaffee. Allerdings sollte es nicht zu viel sein, denn Betrunkene werden auf der Insel nicht gern gesehen. Für grölende und torkelnde Touristen, die manchmal in den Urlaubszentren auffallen, haben die Einheimischen nur mitleidige oder gar böse Blicke übrig. Wasser ist da immer eine gute Alternative. Doch sollte es keinesfalls aus der Leitung sein, Ibizas Leitungswasser ist zum Trinken nicht geeignet und zum Kochern nur eingeschränkt. Da heißt es, auf Mineralwasser zurück zu greifen.

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