Kuba - die Perle der Karibik
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Kuba - die Perle der Karibik

Kuba

Kuba ist schon lange kein Geheimtipp mehr sondern entwickelt sich mehr und mehr zu einem der beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen. Und durch die Aufhebung des Embargos mit den USA wird die Insel sicherlich auch bei den US Amerikanern in Zukunft noch höher im Kurs stehen. Daher war für uns klar: wir wollen uns die Insel so ursprünglich wie möglich und damit auch so bald wie möglich anschauen
Endlich war es dann so weit und es ging Richtung Karibik. Auf die Insel, die man auch die Perle der Karibik nennt: Kuba! Mit dem Condor Direktflug ab Frankfurt flogen wir ganz entspannt der Sonne entgegen.
In Varadero angekommen hatten wir uns direkt einen Transfer nach Havanna organisiert. Die 1 ½ Stunden Fahrt waren schon das erste Highlight. Im Gespräch mit dem netten Taxifahrer bekamen wir neben Informationen zu den vorbeifliegenden Landschaften auch einen kleinen Einblick in das kubanische Leben. Während der Fahrt rief nämlich mehrfach seine Frau an, die gemeinsam mit ihm die Termine der Familie für das anstehende Wochenende plante.
Die ersten Tage in Havanna waren sehr eindrucksvoll. An jeder Straßenecke steht ein Auto aus den 60er Jahren, die alten Gemäuer und das wuselige Leben zieht jeden Besucher direkt in seinen Bann. Besonders empfehlenswert finde ich die Hop-on Hop-off Bustour, da die Distanzen zum Teil schon sehr groß sind.
Weiter ging es dann in das Viñales Tal. Dort erwarteten uns traumhafte Landschaften sowie Ruhe und gute Luft. Beides vermisst man in Havanna doch streckenweise. Für die Wanderungen im Tal lohnt es sich in jedem Fall einen Guide zu nehmen, da die Pfade nicht besonders gut ausgeschildert sind. Zwischen den grünen Tabakfeldern finden sich immer wieder kleine Fabriken, die den Herstellungsprozess der kubanischen Zigarren erläutern und auch auf dem ab gelegensten Pfad taucht irgendwo eine Hütte auf, in der man einen herrlichen Piña Colada serviert bekommt.
Als nächstes Ziel stand bei uns Cienfuegos auf dem Plan. Die Stadt wird auch „Perle des Südens“ genannt, da sie durch die französische Kolonialzeit noch viel Charme versprüht. Besonders gut hat mir hier der Palacio gefallen, der in Anlehnung an die Alhambra in Granada erbaut wurde. Ein tolles Gebäude mit einer super Aussicht von der Dachterrasse.
Die klassische Touristenroute geht dann weiter nach Trinidad. Ein kleines sehenswertes Städtchen mit viele alten und sehr gut erhaltenen Gebäuden. Auch die Landschaft um Trinidad ist fantastisch. Hier lohnt es sich, den Trenturistico zu nutzen. Der offene Zug fährt jeden Tag mitten durch die Zuckerrohrfelder und versetzt alle Mitreisenden in eine Zeit zurück in der Kuba noch vom Zuckerrohr gelebt hat.
Auf dem Weg von Trinidad nach Varadero haben wir dann noch einen Zwischenstopp in Santa Clara eingelegt. Ein Städtchen, das in der jungen kubanischen Geschichte eine entscheidende Rolle gespielt hat.

Hier besiegte Che Guevara mit seinen Kämpfern den Diktator Batista. Im Westen der Stadt findet man daher auch eine riesige Che Statue und sein Mausoleum. Im angeschlossenen Museum ist der Lebensweg des Revolutionsführers sehr gut dargestellt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Am Ende der Reise ging es für uns dann noch nach Varadero. Das All Inclusive Hotel Melia Varadero war der perfekte Ort um alle Erlebnisse und Eindrücke der Reise nochmal Revue passieren zu lassen und noch ein paar Tage sehr entspannt die Sonne zu genießen.
Nach dieser schönen Reise würde ich die „Perle der Karibik“ in den „Diamant der Karibik“ umbenennen, denn Kuba hat unglaublich viele Facetten zu bieten und aus jedem Blickwinkel bekommt man eine andere Sicht auf die Insel. An der einen oder anderen Stelle ist der Diamant noch ungeschliffen, was für mich persönlich den besonderen Charme ausmacht. Daher hieß es für mich beim Abschied in Varadero: Adios, Cuba - hasta la proxima! – Tschüss, Kuba - bis zum nächsten Mal!

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