Landschaftliche Vielfalt und orientalischer Zauber: Der Oman
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Landschaftliche Vielfalt und orientalischer Zauber: Der Oman

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Salalah, Oman · April 2017

Im großen Unterschied zu den benachbarten arabischen Emiraten fasziniert der Oman durch sein erstaunlich vielfältiges Terrain, das neben den fremdartigen Wüstenregionen durch gewaltige Gebirge, verzaubert anmutende Oasen und außergewöhnliche Wadis besticht. Auffällig stellt sich der Wandel der Landschaft in der Regenzeit von Juli bis August dar, die die kargen Berge mit sattem Grün bedeckt, so dass Besucher ab November fantastische, üppig blühende Oasen entdecken können.

Ab dem Herbst präsentiert der Oman sich landschaftlich deshalb besonders interessant, und tut sich im Gegensatz zu den von Stein- und Sandwüsten geprägten Emiraten hervor. Aber nicht nur topographisch punktet der Oman, denn vor Ort sind fabelhafte Ausflüge möglich, während der man die traditionsreiche Kultur und uralte Geschichte des Landes kennenlernen kann. Bei einer erlebnisreichen Stadtrundfahrt in Salalah sollte man unbedingt die imposante und prächtige Große Sultan-Qabus-Moschee besichtigen. Ungewöhnliches Wissen vermittelt das Weihrauchmuseum im eindrucksvollen archäologischen Park Al Baliid in Salalah, das die Geschichte des Weihrauches von seiner Entstehung bis zum Vertrieb mit Dromedaren nachzeichnet. Auf farbenfrohen Weihrauchmärkten oder -souks können Reisende dann diverse Produkte von Weihrauchöl bis Weihrauchparfum erwerben. Ebenfalls sehenswert ist der Al-Husn Sultanspalast, der Sitz des amtierenden Herrschers.

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Grandiose Highlights bietet darüber hinaus das majestätische Dhofar Gebirge, wo sich auch das verträumte Wadi Darbat befindet. Vom markanten Taqah Plateau können Besucher dann einen großartigen Blick über die malerische Küste und das strahlend blaue Meer genießen. Beim einmaligen Bergfelsen Djebel Samhan liegt auf 1600 m Höhe der spektakuläre Grand Canyon von Dhofar. Neben der einzigartigen Bergwelt bieten sich auch unvergessliche Ausflüge mit dem Schiff zu einer Delfin-Safari in Verbindung mit einem Schnorchel- oder Tauchausflug im artenreichen Indischen Ozean an, während Ausflüge, sogar mit Übernachtung, in die unvergleichliche Wüste genauso abenteuerlich sind. Einen weiteren Höhepunkt repräsentiert der Besuch einer Dromedar-Ranch, wo man die frische Milch der Tiere trinken kann, die in der ganzen Gegend frei umherlaufen und kurioserweise von alleine in den richtigen Stall zurückkommen. Vorsicht beim Autofahren: die einem überall begegnenden Dromedare haben Vorfahrt.

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Hoteltipps: Die LABRANDA Hotels Salalah Rotana Beach, Al Fanar und Juweira Boutique in Salalah formen einen durchgestylten Hotelkomplex, wo man nach dem Dine Around Prinzip in jedem der ausgezeichneten Restaurants speisen kann. Kulinarisch reicht das internationale Angebot von asiatischer Küche und Barbecue im Rotana, über mediterrane Kost im Al Fanar bis zu Meeresspezialitäten im Juweira Boutique Hotel. Das Juweira offeriert Halbpension, während in den anderen beiden Hotels all inclusive Service geboten wird. Während die Außenfassaden und die Grundstruktur der Gebäude einen attraktiven orientalischen Touch aufweisen, sind die Zimmer sehr modern gestaltet. Die gepflegte U-förmige und hübsch begrünte Anlage lädt zum umherstreifen oder umherfahren mit den hier verfügbaren Fahrrädern ein, während man an jedem der traumhaften kilometerlangen Sandstrände mit einigen geschützten Lagunenabschnitten Ruhe und Erholung finden kann. Im Boutique Hotel glänzen die Zimmer mit einem tollen Blick auf die Marina, wo einmal in der Woche Musik gespielt wird und lebhaftes Treiben herrscht.

Tipp: der Direktflug von Köln nach Salalah ist ausnehmend komfortabel, und wird von November bis Mai angeboten. Im Sommer machen die Omanis aufgrund der Regenzeit im eigenen Land Urlaub, weshalb die lokale Hotellerie dann auch die Preise extrem anzieht.

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