Neuengland - die Geburtsstätte Amerikas
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Neuengland - die Geburtsstätte Amerikas

Boston, Massachusetts, USA

Zu Neuengland gehören die fünf Staaten Massachusetts, Maine, Vermont, New Hampshire und Rhode Island. Wenn man dort ist, sollte man die Niagara Fälle unbedingt auch besuchen.
Ein Direktflug von Frankfurt bringt uns in ca. 8 Stunden nach Boston.
Da wir die ersten 2 Nächte in Boston verbringen, haben wir den Mietwagen erst für den übernächsten Tag gebucht.

Am besten erkundet man die Stadt über den Freedom Trail und beginnt diesen Spaziergang am Massachusetts State House.
Eine Stadtrundfahrt mit den hop-on-hop-off-Bussen empfiehlt sich, um einen Überblick über die Stadt zu gewinnen und eine Bootsfahrt zur USS Constitution ist ebenfalls inclusive. Auf der Bootsfahrt hat man einen sehr schönen Blick vom Wasser auf die Skyline Bostons.
Das Abendessen genießt man am besten auf dem Quincy Market bei der Faneuil Hall oder etwas gehobener im Restaurant auf dem Prudential Tower mit fantastischer Sicht.
In Maine gibt es weltweit die besten Hummer, so heißt es. Wir haben ihn probiert und sind begeistert - auf jeden Fall super frisch. Kennebunkport ist ein malerischer touristischer Ort. Hier lohnt es sich, kurz Station zu machen. Ein Künstler stellt hier seine Windmühlen aus eloxiertem Kupfer aus. Diese Gebilde drehen sich beim kleinsten Lufthauch und stehen hier bei vielen Hotels und Restaurants. Sehr sehenswert.
Der Acadia Nationalpark weiter im Norden ist der einzige Nationalpark in Neuengland. Die Höhepunkte des Parks sind die schroffe und stürmische Atlantikküste und der Cadillac Mountain. Von hier hat man einen wundervollen Ausblick auf die fjordartige Landschaft einerseits und die bewaldeten Hügel auf der anderen Seite.

Auch zum Wandern ist dieser Nationalpark ideal, auch wenn die Wegbeschreibungen nicht viel über den Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Weges aussagt. Wir wählten einen Rundweg entlang eines Fjords, der sich als sehr schwer erwies. Immerhin haben wir uns einen guten Appetit erwandert.
Wolkenbruchartiger Regen empfängt uns in North Conway in der Region um die White Mountains, New Hampshire. Conway selbst ist eine Ansammlung von diversen Outlet Centern und Restaurants aller Geschmäcker und Preislagen. Gleichzeitig ist Conway aber auch der Ausgangspunkt zu einem Besuch des Mount Washington. Diesen kann man entweder zu Fuß, mit einer Zahnradbahn oder mit dem Auto auf einer mautpflichtigen Straße erklimmen.

Die Straße ist auch für einen alpenerfahrenen Autofahrer ein interessantes Erlebnis und bietet einige Herausforderungen. Wir hatten Glück, denn kurz vor dem Gipfel durchstießen wir die tiefliegende Wolkendecke und hatte herrliche Fernsicht auf die umliegenden Gipfel der Presidential Range. Man fühlte sich wie in einem Flugzeug über den Wolken.

Vermont
Wir verbrachten zwei Nächte in den Green Mountains in Vermont. In den endlosen Wäldern kann man herrliche Wanderungen unternehmen. Wir gingen einige Kilometer auf dem Appalachian Trail, dem ältesten und längsten Fernwanderweg mit ca. 3.500 Kilometern Länge.


Niagara Falls
Ein sogenanntes „Must have“ auf unserer Reise an der USA-Ostküste sind die Niagara Fälle.
Auch wenn der Ort Niagara Falls ein touristisches Sammelsurium von Kuriositäten ist, schadet dies der Atmosphäre dieses besonderen Ortes nicht. Das Beleuchten der Fälle mit verschiedenfarbigen Scheinwerfen nach Anbruch der Dunkelheit mag zwar für manche etwas kitschig wirken, doch ich finde dieses Schauspiel irgendwie passend für diesen magischen Ort.

Auf keinen Fall sollte man eine Bootsfahrt mit der Maid of the Mist verpassen. Mit den Schiffen dieser Flotte fährt man bis unmittelbar an die Wasserfälle, spürt die Gischt unmittelbar vor sich und ist mit den vielen Mitpassagieren durch die Bekleidung in den dünnen aber dichten blauen Regenmänteln uniformiert.

Jeden Abend „balancierte“ Jay Cochrane, der "Prince of the air" zwischen dem Skylon Tower und dem 53. Stock des Hilton Hotels. Auf einem Drahtseil in 250 m Höhe auf einer Länge von 400 m Höhe dauert dieser "Spaziergang " eine halbe Stunde.
Im unscheinbaren Ort North Adams liegt eines der besten und renommiertesten Museen für Moderne Kunst. Wer Interesse an dieser Stilrichtung hat, darf North Adams nicht versäumen. Es befindet sich nicht nur eines der 4 Exemplare des "Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch" (die drei weiteren sind Frankfurt, London und New York) in diesem Museum, sondern auch viele weitere wichtige Werke bekannter moderner Künstler. Sehr sehenswert.

Newport auf Rhode Island
Was bei uns in Europa die Schlösser der Loire oder die Residenzen von München und Würzburg sind, sind in den USA die Herrenhäuser auf Rhode Island. Sehr wohlhabende Amerikaner, wie z.B. die Vanderbilds, haben sich hier Bauwerke der Superlative errichtet.
Während der Besichtigung dieser Schlösser und mit Hilfe der Audioguides erfährt man viel über das damalige Leben.

Cape Cod
Was Sylt für uns Deutsche ist, ist Cape Cod für die Amerikaner. Bilderbuchstrände bei allerdings sehr kaltem Wasser. Chatham ist ein schöner, lebhafter Touristenort mit empfehlenswerten und gepflegten Restaurants. Eine Reservierung für den Abend ist unbedingt erforderlich.
Der Höhepunkt auf Cape Cod ist eine Walbeobachtungstour von Provincetown aus. Provincetown selbst ist eine interessante Mischung aus Boutiquen und Shops.
Auf einer sogenannten Whalewatching-Tour hat man die fast hundertprozentige Garantie, tatsächlich Wale zu sehen. Der Anblick der Buckelwale ist ein spektakuläres Erlebnis.

Plymouth
Auf der Rückfahrt nach Boston kommt man an Plymouth vorbei. Hier setzten 1620 die Pilgrim Fathers ihren ersten Fuß an Land und legten mit Hilfe von Einheimischen Indianern ihre erste Siedlung an. In einer Art Heimatmuseum wird den Besuchern das damalige Leben näher gebracht. Von "Schauspielern" in historischen Kostümen dargestellte Personen erläutern die Probleme des damaligen Lebens. Das Ganze wirkt ziemlich wirklichkeitsgetreu und ist mit sehr viel Liebe zum Detail nachgestellt.

Im Hafen von Plymouth liegt die Mayflower, die ebenfalls besichtigt werden kann. Auch hier erklären Schiffjungen und Matrosen ihren harten Alltag von vor 400 Jahren.
Nach dem Besuch in Plymouth geht es den kurzen Weg zurück nach Boston. Nachdem am Flughafen das Auto abgegeben wird, geht es mit dem Nachtflug zurück nach Deutschland.

Wir haben in drei Wochen 2.528 mi (4.045 km) zurückgelegt. Eine Rundreise dieser Art, mit durchschnittlich zwei Übernachtungen an einem Ort, ist ein unvergessliches Erlebnis.
Spektakulär ist Neuengland während des weltberühmten Indian Summers (im September) in seiner prächtigen roten, orangenen und verschiedenster Brauntöne getauchter Natur. Die Landschaft ist vielfältig, die Menschen sind sehr freundlich, das Essen (Hummer) hervorragend und die Flora und Fauna einzigartig.

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Mit den Schiffen dieser Flotte f\u00e4hrt man bis unmittelbar an die Wasserf\u00e4lle, sp\u00fcrt die Gischt unmittelbar vor sich und ist mit den vielen Mitpassagieren durch die Bekleidung in den d\u00fcnnen aber dichten blauen Regenm\u00e4nteln uniformiert.\r\n\r\nJeden Abend \u201ebalancierte\u201c Jay Cochrane, der \"Prince of the air\" zwischen dem Skylon Tower und dem 53. Stock des Hilton Hotels. Auf einem Drahtseil in 250 m H\u00f6he auf einer L\u00e4nge von 400 m H\u00f6he dauert dieser \"Spaziergang \" eine halbe Stunde.\r\nIm unscheinbaren Ort North Adams liegt eines der besten und renommiertesten Museen f\u00fcr Moderne Kunst. Wer Interesse an dieser Stilrichtung hat, darf North Adams nicht vers\u00e4umen. Es befindet sich nicht nur eines der 4 Exemplare des \"Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch\" (die drei weiteren sind Frankfurt, London und New York) in diesem Museum, sondern auch viele weitere wichtige Werke bekannter moderner K\u00fcnstler. 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Provincetown selbst ist eine interessante Mischung aus Boutiquen und Shops.\r\nAuf einer sogenannten Whalewatching-Tour hat man die fast hundertprozentige Garantie, tats\u00e4chlich Wale zu sehen. Der Anblick der Buckelwale ist ein spektakul\u00e4res Erlebnis.\r\n\r\nPlymouth\r\nAuf der R\u00fcckfahrt nach Boston kommt man an Plymouth vorbei. Hier setzten 1620 die Pilgrim Fathers ihren ersten Fu\u00df an Land und legten mit Hilfe von Einheimischen Indianern ihre erste Siedlung an. In einer Art Heimatmuseum wird den Besuchern das damalige Leben n\u00e4her gebracht. Von \"Schauspielern\" in historischen Kost\u00fcmen dargestellte Personen erl\u00e4utern die Probleme des damaligen Lebens. Das Ganze wirkt ziemlich wirklichkeitsgetreu und ist mit sehr viel Liebe zum Detail nachgestellt.\r\n\r\nIm Hafen von Plymouth liegt die Mayflower, die ebenfalls besichtigt werden kann. 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