Oman

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Oman

Es war einmal… Sindbad der Seefahrer, die Weihrauchstraße und die Heiligen Drei Könige — die spannende und ereignisreiche Vergangenheit Omans ist längst Allgemeinwissen. Die stolzen Menschen und atemberaubenden Landschaften hinter diesen Legenden sind jedoch noch immer ein gut gehütetes Geheimnis, das zu entdecken sich lohnt.
Oman liegt nur sechs Flugstunden entfernt von Frankfurt am östlichen Rand der Arabischen Halbinsel. Das Sultanat überrascht mit wild zerklüfteten Hochgebirgen, tiefen Canyons, idyllischen Oasen und weitläufigen Plantagen.
Endlose Weite kennzeichnet die faszinierenden Sand- und Kieswüsten — ein abwechslungsreicher Rhythmus aus weißen Stränden und steilen Klippen die 3165 Kilometer lange Küste.
Die Spuren der 5000-jährigen Seehandelstradition sind allgegenwätig. Ihre beeindruckenden archäologischen Zeugnisse sind Weltkulturerbe der UNESCO — unzählige Bienenkorbgräber, monumentale Lehmfestungen, sagenumwobene Häfen und Rastplätze der Weihrauchstraße.
Das Land bietet aber noch mehr als grandiose Landschaften und eine faszinierende Geschichte: sein besonderes regionales Klima und die nur dünne Besiedelung machen es zu einem idealen Refugium für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Oman ist die letzte Heimat der Arabischen Oryx-Antilope, des Arabischen Leoparden und des Tahr.

Oman fehlt alles Große, Anmaßende, Laute. Aber gerade dies macht das Land zu einem außergewöhnlichen Reiseziel, gibt dem Besucher aus der Welt der Hektik eine Chance, sich wieder auf sein Menschsein zu besinnen und seine Wahrnehmung zu schärfen. Oman heißt Farben sehen, Wohlgerüche atmen, Horizonte erahnen, extreme Kontraste physisch erleben, sich in endlosen Landschaften scheinbar verlieren.
Mit Freundlichkeit, Offenheit und großer innerer Ruhe heißen die Menschen im Land den Fremden willkommen. Der Besucher ist hier wirklich noch Gast. Die Omanis sind stolz auf das, was sie in den letzten 40 Jahren unter der Regentschaft von Sultan Qaboos aufgebaut haben. Sie leben heute in einem modernen Staat in Einklang mit ihren alten Traditionen. Fortschritt muss nicht zwangsläufig einhergehen mit Verlust der kulturellen Identität und Menschlichkeit — auch dies ein beeindruckendes Erlebnis für jeden Besucher Omans.
Die Halbinsel Musandam
Steil und abweisend ragen zerklüftete Felswände aus dem Meer, formen ein unüberschaubares Labyrinth. Blaugrün und glasklar liegt das ruhige Wasser zwischen ihnen, gibt den Blick frei auf Korallenbänke und eine faszinierende Welt unter Wasser – bunte Fischschwärme ziehen dahin, gefleckte Muränen, Delphine und manchmal auch Wale. In Musandam versinkt das Hajargebirge im Meer, nur seine Gipfel und schroffen Grate durchbrechen noch die Fluten. Die Bewohner dieser Region nennen sie daher Ruus al Jibaal, die Köpfe der Berge.

Wer mit einer Dhau von Khasab aufbricht diese einzigartige Landschaft an der Straße von Hormuz zu erkunden, taucht ein in absolute Stille, weitab vom Lärm und der Hektik des Alltags. Der wird überwältigt vom Spiel des Lichts und der Spiegelungen auf dem Wasser in den Morgen- und Abendstunden.
Musandam, eine Exklave des Sultanats am nördlichen Ende der arabischen Halbinsel, ist eine atemberaubende Fjordlandschaft, die fast nur vom Wasser aus mit dem Boot zu erkunden ist.

Die Hauptstadt Khasab selbst erreicht man inzwischen relativ einfach über die Teerstraße von Dubai kommend oder aber mit kleinen Propellermaschinen der Oman Air von Muscat aus. Abenteuerlicher ist die Fahrt über die Berge mit dem Geländewagen über den 2.000 Meter hohen Jebel Harim nach Khasab.

Muscat & Umgebung
Muscat überrascht den Besucher mit einem Kaleidoskop beeindruckender moderner arabischer Architektur. Es ist eine neue Stadt, umsichtig geplant und erbaut in den letzten 30 Jahren. Die Capital Area erstreckt sich von den historischen Ortsteilen Matrah und Muscat über 50 Kilometer hinweg entlang der Küste. Zwischen schroffen dunklen Felsen stehen blütenweiße Siedlungen, prächtige Moscheen und Paläste, immer wieder öffnet sich der Blick auf das blau leuchtende Meer und weite Sandstrände.
Wer hier nach buntem orientalischem Treiben sucht, der ist im alten Ortsteil Matrah richtig. Die Luft im Souk ist erfüllt vom Duft nach edlen Gewürzen und Weihrauch. In den Ladenboxen türmt sich die Ware. Bunte Stoffe, edelste Tücher, Gold- und Silberschmuck, Haushaltswaren und Schuhe, Spielzeug und Plastikblumen — man bekommt hier fast alles. Vom Souk sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Obst- und Fischmarkt. Die Fischer landen in den Morgenstunden ihren Fang direkt an der Mole des Marktes an, ein unvergessliches Schauspiel.
Das historische Muscat liegt in einer kleinen geschützten Felsenbucht gleich hinter Matrah. Es ist heute modernes Verwaltungszentrum und Sitz des Sultans, der hier auch einen farbenprächtigen Palast errichtete, flankiert von zwei alten Festungen der Portugiesen.
Der gut geschützte kleine Hafen war einst letzte Möglichkeit für die Schiffe um Trinkwasser aufzunehmen vor der langen Fahrt nach Indien und daher von großer Bedeutung. Muscat bedeutet so viel wie Ankerplatz.
Interessante Zeugnisse dieser heute vergangenen Zeit finden sich in Muscat im Bait al Zubair Museum und dem Muscat Gate Museum. Bekanntestes Bauwerk der Stadt ist wohl das Al Bustan Palace Hotel wenige Buchten weiter gelegen. Ein Palmenhain am weißen Strand, umrahmt von pittoresken dunklen Felsen — einer Fata Morgana gleich erhebt sich der Prachtbau vor der Traumkulisse. Kein Wunder, dass es von Experten schon mehrfach als eines der besten Hotels der Welt prämiert wurde.

Ihr Experte war vor Ort


sonnenklar.TV Reisebüro Martina Umbreit

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Oman hei\u00dft Farben sehen, Wohlger\u00fcche atmen, Horizonte erahnen, extreme Kontraste physisch erleben, sich in endlosen Landschaften scheinbar verlieren.\r\nMit Freundlichkeit, Offenheit und gro\u00dfer innerer Ruhe hei\u00dfen die Menschen im Land den Fremden willkommen. Der Besucher ist hier wirklich noch Gast. Die Omanis sind stolz auf das, was sie in den letzten 40 Jahren unter der Regentschaft von Sultan Qaboos aufgebaut haben. Sie leben heute in einem modernen Staat in Einklang mit ihren alten Traditionen. Fortschritt muss nicht zwangsl\u00e4ufig einhergehen mit Verlust der kulturellen Identit\u00e4t und Menschlichkeit \u2014 auch dies ein beeindruckendes Erlebnis f\u00fcr jeden Besucher Omans.\r\nDie Halbinsel Musandam\r\nSteil und abweisend ragen zerkl\u00fcftete Felsw\u00e4nde aus dem Meer, formen ein un\u00fcberschaubares Labyrinth. Blaugr\u00fcn und glasklar liegt das ruhige Wasser zwischen ihnen, gibt den Blick frei auf Korallenb\u00e4nke und eine faszinierende Welt unter Wasser \u2013 bunte Fischschw\u00e4rme ziehen dahin, gefleckte Mur\u00e4nen, Delphine und manchmal auch Wale. In Musandam versinkt das Hajargebirge im Meer, nur seine Gipfel und schroffen Grate durchbrechen noch die Fluten. Die Bewohner dieser Region nennen sie daher Ruus al Jibaal, die K\u00f6pfe der Berge.\r\n\r\nWer mit einer Dhau von Khasab aufbricht diese einzigartige Landschaft an der Stra\u00dfe von Hormuz zu erkunden, taucht ein in absolute Stille, weitab vom L\u00e4rm und der Hektik des Alltags. 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