Sri Lanka: Exotik und Tropikfeeling im indischen Ozean

Beruwela, Sri Lanka

Sri Lanka stellt kein klassisches Badetourismusziel dar, da der Inselstaat nicht über die entsprechenden weitläufigen Sandstrände verfügt, und auch für Taucher nicht die gleiche Fischvielfalt wie die Malediven bereithält. Sri Lanka repräsentiert dagegen ein exotisches Winterreiseziel von Dezember bis April, wobei im November noch der Monsun das Meer aufwühlt, das generell durch starke Unterströmungen und steinigen Untergrund charakterisiert wird. So ist Sri Lanka kein Land für Asieneinsteiger sondern für Asienliebhaber, was schon unmittelbar am Flughafen klar wird, wo der Kontrast zu Europa sofort spürbar ist aufgrund der schieren Menschenmassen und chaotischen Verkehrsmittel. Reisende sollten deshalb bereits vor der Ankunft ihre europäischen Standards und Anforderungen hinter sich lassen und sich stattdessen völlig für die ganz und gar fremde, exotische und einzigartige Kultur und Natur Sri Lankas öffnen.

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Bei einem reinen Badeurlaub sollte man sich im Klaren sein, dass man ausschließlich auf das Hotel beschränkt ist, da die Fahrtzeiten wegen der wenig ausgebaute Straßen sowie der fehlenden Durchsetzung von Verkehrsregeln extrem lange sind. So dauert der Transfer von Colombo zum Hotel Cinnamon Bay im Küstenstädtchen Beruwela im Südwesten des Inselstaates drei Stunden in einem nicht allzu komfortablen Bus. Das 4-Sterne Cinnamon Bey ist ein All-Inclusive-Hotel, was in Sri Lanka durchaus unüblich ist, und wird exzellent geführt, wobei die Zimmer ausreichend groß und sehr sauber sind, und ein hübsch angelegter Garten sowie ein großer Pool zum Entspannen einladen. Die Küche ist hervorragend indisch, es werden Reis in allen Variationen, aber auch internationale Gerichte serviert, wobei man sich an einem sensationellen Buffet bedienen und beim Showcooking verwöhnen lassen kann. 500 m vom Hotel aus entfernt wandelt sich der Strand zu einem wunderbar feinsandigen Erholungsort, wo man gut und gerne den einen oder anderen Badeaufenthalt einplanen kann.

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Am beeindruckendsten zeigen sich allerdings die Natur und auch die singhalesischen Monumente der Insel, die man zum Beispiel bei einem Tagesausflug nach Sigiriya, dem Löwenfelsen im Zentrum der Insel, zum Elefantenwaisenhaus Pinnawala, zum Zahntempel in der Kulturhauptstadt Kandy, oder zum Buddha-Höhlentempel in Dambulla erleben kann. Hierfür bietet sich eine Rundreise an, während der man in den zahlreichen erstklassigen Hotels übernachten kann und sich die langen Rückfahrten zum Ausgangsort spart.

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Insidertipp: Von der Aluthgama railway station fährt ein regionaler Expresszug nach Galle, mit dem man die teuren Taxis und Mietwagen umgehen kann, und der innerhalb einer Stunde 100 km zum Spottpreis von umgerechnet 64 Cent zurücklegt. Die Fahrt an sich erweist sich dabei für den Asienfreund bereits als sehr spannend, da man mit dem Tuk Tuk den Preis vom Hotel zum Bahnhof verhandeln kann und dann eine Zugfahrkarte in Form eines altmodischen Pappkärtchens, das vom Schaffner abgelocht wird, erhält. Die Gleise führen dicht am Urwald an einheimischen Hütten vorbei, weshalb man einen genauen Einblick in die Lebensumstände der Anwohner erhält. Tipp: In Hikkaduwa kann man aussteigen, um die Fahrt mit der nächsten Bahn drei Stunden später fortzusetzen. Denn hier findet man eine Gedenkstatue für die Opfer des Tsunami ebenso wie eine Schildkrötenaufzuchtstation, in der die Eier der Reptilien ausgebrütet, verletzte Tiere gepflegt werden und die Besucher Schildkröten in Wasserbecken beobachten können.

Die Hafenstadt Galle wartet mit einem alten Fort auf, neben dessen Ruinen, man diverse, bunt-überladene Hindutempel, und relativ schlichte Buddhafiguren bestaunen kann. Am besten engagiert man einen Tuk Tuk Fahrer für eine Stadtrundfahrt, um so ungewöhnliche Orte wie eine Schule in einem Tempel zu besuchen, wo einen die Mönche hat gegen einen kleinen Obolus gerne herumführen. Zahllose Märkte trumpfen mit einer Vielfalt an Fisch und Gewürzen auf, die man auch alle unbedingt probieren sollte.

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Einen absoluten Höhepunkt stellt der Yala Nationalpark dar, wo man die größte Leopardenpopulation auf Sri Lanka und die umfangreichsten Elefantenherden findet. Tickets für die vierstündige Fahrt mit den Rangern durch den Park können im Voraus erworben werden. Besonders empfehlenswert ist auch eine Mangrovenfahrt, während der man einen Blick auf riesige Wasserwarane, Krokodile, Eisvögel, Paradiesvögel, und Frösche erhaschen kann. Die völlig fremdartige und überwältigende Flora und Fauna hat sich selbst im Hotel niedergeschlagen, das gelegentlich ein kleiner Waran durchwandert oder von niedlichen Streifenhörnchen besucht wird.

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Ihr Experte war vor Ort


sonnenklar.TV Reisebüro Reise Eck GmbH

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