Weit mehr als nur Bollywood: Kulturschätze Indiens

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Delhi, Delhi und Umgebung, Indien · Februar 2006

Orientalisches Märchen und überwältigende Menschenmassen, bildschöne Architektur und ohrenbetäubender Lärm, Luxushotels der Extraklasse neben bitterer Armut und Schmutz – Indien ist ein Land der Kontraste, und es ist genau diese Gegensätzlichkeit, die den überwältigenden und auch unbeschreiblichen Reiz dieses Fernreiseziels ausmachen. Start meiner Reise war in Delhi, eine indische Metropole, die mit ihren durchgängigen Extremen einen alle Sinne betreffenden Kulturschock hervorruft, und wo ich schon nach ein paar Stunden unterwegs angesichts des Menschengetümmels und Geräuschpegels völlig erledigt war.

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Dennoch verzaubert Delhi auch auf seine ganz eigene Weise, denn während nachts alles wie ausgestorben erscheint, erwartet den Reisenden tagsüber eine Welt wie aus 1001 Nacht, wo unzählige Pferdekutschen und basarähnliches Markttreiben den Besucher in der Zeit zurückversetzen, eine umwerfende Erfahrung. Die Megastadt wartet dementsprechend mit grundverschiedenen Highlights und jeweils ganz individuellem Flair auf, so wie das an den Glanz vergangener Epochen erinnernde indo-islamische architektonische Juwel der gewaltigen Moschee Jama Masjid aus der Mogulzeit, der an den ersten Weltkrieg mahnende Triumphbogen India Gate, das extravagante Geschäftszentrum Connaught Place, genau wie das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende prachtvolle Humayun-Mausoleum.

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Im Zug ging es dann weiter nach Darjeeling an die Ausläufer des Himalaya und damit in eine landschaftlich wie kulturell völlig andere Region. Allein die Zugfahrt stellt sich als hochinteressant dar, denn die grandiose Aussicht auf den Himalaya ist einfach wunderschön. Das buddhistische Ghoom Kloster ebenso wie das tibetische Kloster Thupten Sangha Chöling schaffen hier fremdartige Eindrücke, die in Erinnerung bleiben. Tipp: wegen der kalten Temperaturen sollte man sich hier dick einpacken, um unbeschwert die herrliche Sicht auf die sattgrünen Teeplantagen zu genießen.

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Zurück in Delhi habe ich dann in einer Reiseagentur eine Rundreise durch Rajasthan zusammengestellt, bei der wir von einem mehr als zuvorkommenden Fahrer von morgens bis abends begleitet wurden, und alle möglichen Tipps, zum Beispiel was das Essen gehen betrifft, bekommen haben. Meine persönlichen Lieblingsorte in dieser außergewöhnlichen Region sind unter anderem Agra mit dem Roten Fort, einer sensationellen Burganlage aus der Ära des Mogulreichs, und dem gleißend weißen märchenhaften Taj Mahal, sowie die ‚rosa Stadt‘ Jaipur mit dem traumhaften Palast der Winde und dem Amber Fort, genau wie das mittelalterlich anmutende Pushkar am gleichnamigen See, das eine heilige Pilgerstätte repräsentiert, und wo man auf dem Basar duftende Gewürze aber auch leuchtend bunte Tücher erstehen kann.

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Gleichermaßen sehenswert gilt Udaipur inmitten dreier Seen, was den Ruf als Venedig des Ostens rechtfertigt, genau wie die zahllosen verwunschenen Gärten, monumentalen Paläste, und prächtigen Tempel, wo ich auch eine indische Hochzeit beobachten durfte. In der Wüste Thar liegt das spektakuläre Jaisalmer, die goldene Stadt in der Wüste, die mit ihrer mittelalterlichen Burg bei Sonnenuntergang wie aus Gold gegossen erscheint. Ebenfalls bei der Thar-Wüste befindet sich Jodhpur, die ‚Blaue Stadt‘ oder ‚Stadt des Lichts‘, wo man imposante Bauten wie den Umaid-Bhavan-Palast oder die Burganlage Meherangarh bestaunen kann.

Tipp: nach einer so erlebnisreichen Rundreise würde ich ein bis zwei Wochen Strandurlaub zur Erholung empfehlen, beispielsweise in Goa.

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Ihr Experte war vor Ort


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