Santorini Sehenswürdigkeiten, Strände & Reisetipps

Reiseführer Santorini

Santorini gilt als schönste Insel Griechenlands. Im Deutschen heißt sie auch Santorin. Die Hauptinsel Thira ist vor allem aufgrund der malerischen weißen Häuser mit den blauen Dächern bekannt. Eigentlich ist Santorini ein Archipel, also eine Inselgruppe. Sie gehört zu den Kykladen, die im Ägäischen Meer liegen.

Faszinierend sind die Landschaft und die zerklüfteten Klippen, die dadurch entstanden, dass Santorin auf dem Krater eines alten Vulkans liegt. Santorini ist nur rund 18 Kilometer lang und 12 Kilometer breit, sie verfügt dennoch über einen internationalen Flughafen (Kratikos Aerolimenas Santorinis) und einen gut angebundenen Fährhafen.

Zu den rund 15.000 Einwohnern der Inselwelt gesellen sich vor allem in den Sommermonaten noch einige Tausende Besucher aus aller Welt. Mit seinen unvergleichlich schönen Panoramen, den romantischen Sonnenuntergängen und zahlreichen Luxus-Hotels zählt Santorini nicht ohne Grund auch als Traumziel für Paare, insbesonder Honeymooner!

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Beste Reisezeit Santorini


Auf Santorin ist fast das ganze Jahr Saison. Die Hauptsaison und beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Anfang September. In den Sommermonaten ist es dem mediterranen Klima entsprechend heiß. Temperaturen über 30 Grad sind zum Baden angenehm, aber machen Erkundungstouren anstrengender. Viele Hotels verfügen über schöne Pool-Anlagen, da nicht überall auf der Insel direkter Strandzugang besteht.

Um dem großen Ansturm der touristischen Hauptsaison zu entgehen, bietet sich der Zeitraum ab Mitte September an. Die Temperaturen sind noch warm genug zum Baden, aber die Ferienzeit ist nun vorbei. Die Tagestemperaturen liegen nun bei rund 26 Grad, das Meer hat noch immer durchschnittlich 24 Grad Celsius. Im gesamten Sommer ist Regen auf Santorini eine absolute Ausnahme, nennenswerte Niederschläge gibt es meist nur zwischen Oktober und März.

Wer wandern oder die Umgebung erkunden will, für den sind die Frühlings- oder Herbstmonate die beste Reisezeit. Einige Hotels schließen jedoch zwischen November und April, zudem gibt es nun nur noch eingeschränkte Flugverbindungen. Dennoch hat Santorini auch außerhalb der besten Reisezeit eine Menge zu bieten und versprüht einen authentischen, unaufgeregten Charme.

Santorini Anreise & Fortbewegung vor Ort


Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen die Buchung einer Pauschalreise bei unseren Reisebüro-Experten, da Sie auf diesem Wege das Höchstmaß an Sicherheit und Komfort rund um Ihren Santorini Urlaub genießen. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern und können die Trauminsel dennoch ganz individuell nach Ihren Wünschen erkunden. Doch selbst bei Flugstreichungen oder unerwarteten Problemen bietet Ihnen eine Pauschalreise die beste Absicherung, da Ihr Reiseveranstalter sofort reagiert und Ihr Reisebüro als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht.

In den Sommermonaten steuern zahlreiche Charterflüge die Insel Santorini auch per Direktflug von Deutschland aus an. Zudem bestehen Umsteigeverbindungen meist über die griechische Hauptstadt Athen. Der kleine Santorini Flughafen (auch bekannt als Thira Airport) liegt im Südosten der Insel unweit der Ortschaft Kamari. Darüber hinaus existieren zahlreiche Fährverbindungen ab Athen / Piräus, Rafina und allen größeren umliegenden Inseln zum Hafen von Athinios. 

Vor Ort bestehen verschiedene Buslinien, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und touristischen Ziele ansteuern. Der Vorteil der Busse ist, dass sie ausgesprochen günstig sind. Ein Mietwagen macht für längere Aufenthalte Sinn und wenn mehr Entdeckungslust abseits ausgetretener Wege besteht, dieser kann bei uns im Reisebüro problemlos und günstig hinzugebucht werden. Für einen Tagesausflug und etwas Abenteuer können auf Santorini Quads angemietet werden. 

Alternativ gibt es natürlich auch die Möglichkeit, auf ein Taxi zurückzugreifen. Die Preise liegen jedoch recht hoch, so kostet die Fahrt zwischen Oia und Fira rund 15 Euro. Um die Strände im Süden der Insel zu erreichen, belaufen sich die Taxikosten für die einfache Strecke ab Oia schnell auf 30 Euro oder mehr. 

Eindrücke aus Santorini


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Highlights & Sehenswürdigkeiten Santorini


Die blauen Kuppeln im Ort Oia sind weltberühmt. Die weißen Häuser mit den blauen Dächern und im Hintergrund das Meer mit untergehender Sonne gehören zu den beliebtesten Fotomotiven. Das Beobachten eines Sonnenuntergangs in Oia gehört zu den Tipps für Besucher. Der beste Ort dafür ist das Kastell. Wenn die Sonne untergeht, ist es hier immer voll. Das Kastell ist heute nur noch eine Ruine, aber bietet zu jeder Zeit einen ausgezeichneten Ausblick auf Oia.

Wer es ruhiger bevorzugt, findet in den Abendstunden in Restaurants und Tavernen Terrassen mit einer reizvollen Aussicht. Oia mit seiner Architektur und Lage an den Klippen hat zahlreiche Künstler angezogen und inspiriert. Dementsprechend viele Galerien gibt es für diesen kleinen Ort zu entdecken. Auch sie zählen heute zu den Sehenswürdigkeiten auf Santorini. Wer sich für die Seefahrt interessiert, macht einen Abstecher in das Seefahrtsmuseum.

Einen Spaziergang wert sind die bei Oia liegende Armeni- und die Ammoudi-Bucht. Vom Hafen in der Armeni-Bucht starten zudem interessante Bootstouren. Der alte Hafen liegt in der Bucht von Ammoudi. Hier lässt es sich gut baden und frischen Fisch essen. Der Hauptort von Santorini ist Fira. Die Stadt mit ihren verwinkelten Gassen und kleinen Gotteshäusern ist einen Spaziergang wert. Die griechisch-orthodoxen Kirchen beeindrucken mit ihrer dekorativen, bunten und filigranen Einrichtung.

Als Highlight in Fira gilt die Heilige Kirche Johannes des Täufers, auf Griechisch Ieros Naos Agiou Ioannou tou Baptistou. Sie ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Santorinis. Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei einem Stadtbummel in die eine oder andere Kirche hineinzuschauen, um deren Details zu bewundern.
Von Fira aus empfiehlt sich für Aktivurlauber eine Wanderung nach Oia über Imerovigli. Auf dieser Tour präsentiert sich die Landschaft von ihrer beeindruckendsten Weise. Sie dauert je nach Kondition und Pausen zwischen drei und vier Stunden.

Allerdings ist vor allem im Sommer zu beachten, dass es hier wenig Schatten gibt. Wer schon einmal auf einer Vulkaninsel ist, darf sich nicht den Ausblick auf den Vulkankrater entgehen lassen. Den besten Blick auf den Krater und das Meer gibt es in dem Dorf Imerovigli. Es liegt am höchsten Punkt der Caldera. Von Imerovigli führt ein Wanderweg zum Skaros Rock.

Schönste Strände auf Santorini


Die Inseltwelt bietet viele außergewöhnliche Strände mit schwarzem Vulkansand. Zu den schönsten Stränden  auf Santorini zählen zweifellos Red Beach, Vlychada Beach und Kamari Beach. Der Red Beach oder Kokkoni beeindruckt mit roten Strand. Er ist zu Fuß von Akrotiri in zehn bis zwanzig Minuten erreichbar. Für den Weg empfiehlt sich festes Schuhwerk: Der Pfad führt über Stock und Stein. Da der Red Beach aufgrund seiner Farbe und der roten Felswände ein beliebtes Ausflugsziel ist, empfiehlt sich ein Besuch morgens. Er ist klein und daher schnell überfüllt. 

Als Mondstrand bekannt ist der Vlychada Beach. Die ihn umgebenen Klippen sind bizarr vom Wind geformt. Da er sich lang hinzieht, gibt es ausreichend Platz für alle Badefreudigen und er ist nur selten wirklich überfüllt. Ein Bereich bietet Liegestühle und Sonnenschirme. Beim Fotografieren und Spazieren ist zu berücksichtigen, dass ein Teil des Vlychada Beaches für Nacktbaden freigegeben ist. Da der Zugang zum Wasser hier sanft ist, eignet sich der Vlychada Beach andererseits sehr gut für Familien mit Kindern.

Ein weiterer Hotspots unter den schönsten Stränden von Santorini ist Kamari Beach. Hier erwartet Sie vor allem klassischer Badespaß und angenehme Erholung. Hier gibt es alles, was einen Strandtag entspannt gestaltet: Liegestühle, Schirme, Strandpromenade und ein Sommerkino. Allerdings gilt hier wie an den anderen Stränden der Insel: Badeschuhe schützen vor spitzen Steinen und heißem Sand. Denn Kamari Beach besteht aus schwarzem Vulkansand.

Manche Buchten lassen sich nur über Boot erreichen wie beispielsweise der Traumstrand White Beach. Seinen Namen hat er von den ihn einrahmenden weißen Klippen, die es unmöglich machen, ihn vom Land aus zu erreichen. Hingegen ist Ammoudi Beach direkt unterhalb von Oia ehrlicherweise eher ein Hafen als ein typischer Strand.

Dennoch lohnt sich ein kleiner Ausflug, auch die örtlichen Tavernen sind sehr empfehlenswert. Zu unseren weiteren Lieblingsstränden auf Santorini zählen Perivolos BeachPerissa Beach sowie der geschützte Bereich am hinteren Ende von Monolithos Beach. Er ist ansonsten auch ein Paradies für Wassersportler, die Wellenbrecher bieten am südlichen Abschnitt aber auch ideale Bedingungen für Familien mit Kindern!

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Weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele


Abgesehen von den bekanntesten Orten gibt es viele kleine Dörfer, Museen, Ausgrabungsstätten und heiße Quellen zu entdecken. Ein sehenswertes Dorf ist zum Beispiel Emporio, dessen Altstadt wie ein Labyrinth mit engen, verwinkelten Gassen anmutet. Die venezianische Burg in Emporio gilt als die am besten erhaltene auf der ganzen Insel und stammt aus dem 15. Jahrhundert. Einen fantastischen Blick auf das Meer und ein Ort, um zur Ruhe zu kommen, bietet der Leuchtturm von Faros.

In der Nähe von Faros liegt die archäologische Stätte Akrotiri. Der Besuch der Ausgrabungsstätte lohnt sich für alle kulturell Interessierten. Eine weitere sehenswerte Stätte ist Alt Thera. Dort gibt es die Überreste einer antiken Stadt samt Teilen von Tempeln und Bäderanlagen zu sehen.

Eine Abwechslung zu historischen Stätten bietet das Tomatenmuseum. Das kleine Museum zeigt, wie hier Tomatenmark entsteht. Die Früchte, die in der Vulkanerde wachsen, haben einen intensiveren Geschmack. Dementsprechend gelten die Tomaten hier als besonders süß. Eines der beliebtesten Ausflugziele sind der Vulkan auf Nea Kameni und die heißen Quellen auf Palea Kameni. Sie lassen sich im Zuge einer Bootstour besuchen.

Santorini entdecken und erleben


Neben Wassersport und malerischen Dörfern hat Santorin kulinarisch einiges zu bieten. Die Vulkanerde gilt als besonders fruchtbar. Wer vor Ort ist, darf sich die regionalen Spezialitäten nicht entgehen lassen. Es gibt verschiedene Weingüter, die Weinverkostungen anbieten. Das größte Weingut beispielsweise ist die Santo Winery. Sie ist so bekannt, dass hier regelmäßig Bustouren hinführen. Aber auch die kleineren Weingüter bieten Verkostungen samt eindrucksvollen Ausblicken an.

Typische regionale Weine sind trockene Weißweine. Die Küche ist geprägt von regionalem Gemüse und Fisch. Am besten lassen sich die Fänge des Tages direkt in den Tavernen am Hafen genießen. Eine lokale Spezialität ist die Fava, eine Art Creme, die aus den hier wachsenden Favabohnen entsteht und als Dip dient. Um die Schönheit Santorins von allen Seiten zu genießen, empfiehlt sich eine Bootstour. In Vlychada starten verschiedene Touren zu den kleinen vorgelagerten Inseln oder zu Stränden. Ebenfalls von Interesse für Wassersportler sind die Tauchgebiete. Wo sonst lässt es sich in einem Vulkankrater tauchen?

Da Thira viele Klippen und Steilhänge hat, haben sich die Bewohner mit ihren Unterkünften angepasst. Die Häuser sind teilweise direkt in den Stein geschlagen. Das Flair solcher Cave-Houses lässt sich auch als Besucher erleben. Allerdings sind die mietbaren Cave-Houses und Boutiquehotels nichts für das schmale Budget. Unsere Reisebüro-Experten beraten Sie gerne persönlich und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot ganz nach Ihren Wünschen!