Santo Domingo :
Santo Domingo de Gúzman ist die Hauptstadt und größte Metropole der Dominikanischen Republik. Ihr Hafen La Haina an der Mündung des Rio Ozama gilt als wichtigster Handelsplatz der Republik. Für einen ausgedehnten Strandurlaub bietet eine Santo-Domingo-Reise zum Beispiel den wunderschönen Playa Bonita, und auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten.

Am westlichen Ufer des Flusses liegt die Altstadt, auch Ciudad Colonial genannt. Hier befinde sich die älteste Universität und die älteste Kathedrale (Catedral de Santa Maria la Menor) Amerikas. Viele Städteplaner in ganz Lateinamerika liessen sich im 16. Jahrhundert vom Renaissance-Baustil Santo Domingos inspirieren, der mit seinen rechtwinklig angelegten Straßen und dem typischen Plaza Mayor, dem Zentralplatz, bis heute zu besichtigen ist.

Sehenswürdigkeiten:
Alcázar de Colón:
Am Plaza de España mit Blick über den Río Ozama liegt der unter Diego Kolumbus von 1510 bis 1514 erbaute Palast des damaligen Vizekönigs. Hier befand sich der Sitz der spanischen Kolonialregierung in der Neuen Welt für sechs Jahrzehnte. Nach dem Tod von María de Toledo, der Frau von Diego Colón, wurde der Palast nicht mehr bewohnt und zerfiel. Erst in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er restauriert und beherbergt nun das Vizekönigliche Museum.

Monasterio de San Francisco: Ruinen des ersten Klosters auf dem amerikanischen Kontinent

Museo de las Casas Reales: Ehemaliger Gouverneurspalast, errichtet als Verwaltungssitz der spanischen Kolonialherren auf dem amerikanischen Kontinent, wird heute gelegentlich für Empfänge und Hochzeiten benutzt.

Fortaleza Ozama: Älteste Festung in Amerika. Diese Burg aus dem 16. Jahrhundert wurde oberhalb des Hafens von Santo Domingo an der Mündung des Flusses Ozama errichtet, um die Hafeneinfahrt gegen Feinde vom Meer aus zu verteidigen.

Faro a Colón: Kreuzartiger Monumentalbau aus Beton, ca. 250 m lang von Ost nach West und ca. 65 m in Nord-Süd-Richtung, eines der meist besuchten Denkmäler in der Dominikanischen Republik. Beeindruckend, vor allem nachts, wenn vertikale Lichtsäulen von 157 Strahlern das große Kreuz meilenweit sichtbar in den Himmel projizieren. Der Bau soll die Gebeine von Christoph Kolumbus beherbergen, diese Ehre beansprucht jedoch auch Sevilla in Spanien für sich.