Weitere Infos zu Kenia

Beste Reisezeit:

Küstenregion

Jan – März: feucht/heiß

April – Mai: Regenzeit

Juni – Okt: feucht/warm

Nov – Dez: Regenzeit

Hochland

Jan – März: trocken/warm

April – Mai: Regenzeit

Juni – Aug: trocken/kühl

Nov – Dez: Regenzeit

2 Regenperioden:

Lange Regenzeit April – Mai

kurze Regenzeit Okt – Nov

Wassertemp. 27 °C – 32 °C

empfoh. Reisezeit:

Jan – März

Juni – Okt


Impfempfehlungen :

Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie/Gelbfieber.
In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Tollwut/Typhus/Meningokokken Meningitis/Cholera.
Malaria:
Grundsätzlich besteht in Kenia ein erhöhtes Malariarisiko unterhalb von 2.500m und ein mäßiges Risiko im Grenzbereich um 2.500m Höhe (v.a. in den Provinzen Nyanza und Rift Valley, so wie die Provinzen Central, Eastern und Western). In den Grenzbereichen spricht man von einer sog. "Highland malaria". In den Nationalparks (z.B. Krüger Nationalpark, Tsavo-Nationalpark, etc.) besteht ein erhöhtes Malariarisiko! Über 80% der nach Deutschland importierten Malaria-Fälle werden in afrikanischen Ländern erworben. Auch einige deutsche Reisende erkrankten in den vergangenen Jahren nach bzw. während ihrer Keniareise an Malaria. Im Januar 2008 erkrankte und verstarb eine deutsche Urlauberin nach ihrem Keniaaufenthalt an den Folgen einer Malaria tropica. Alle Reisenden, die nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können. Reisenden in die Regionen werden sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen - und nach ärztlicher Absprache eine medikamentöse Malariavorbeugung - empfohlen.
Gelbfieber:
Kenia gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden (ab dem 9. Lebensmonat) in Gelbfieber-Infektionsgebiete. Die WHO betont, dass für folgende Regionen keine Gelbfieber-Impfung empfohlen ist: North Eastern Province, die Staaten Kilifi, Kwale, Lamu, Malindi und Tanariver in der Küstenregion, sowie die Städte Mombasa und Nairobi.
Cholera:
Landesweit und insbesondere in Machakos-, Kisuma- und im Nyanza-Distrikt, besteht ein erhöhtes Cholera-Infektionsrisiko. Insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen.
Bilharziose:
Aus dem Kilifi-Distrikt in der Küstenprovinz wurden vermehrt Bilharziose Fälle berichtet. Der Distrikt befindet sich nördlich von Mombasa und beherbergt beliebte Touristenstrände in Kikambala und der Küstenstadt Kilifi. Die Erkrankungen wurden vor allem aus Malomani, Mitsenzini, Ganze, Migodomani und Dungicha gemeldet. Die Ursache wird in verunreinigtem Trinkwasser gesehen, da die Einwohner während der Trockenzeiten ihr Trinkwasser vor allem aus nahe gelegenen Seen und Teichen schöpfen. Reisende sollten jeden Kontakt zu Süßwasserseen (Bächen, Tümpeln, Teichen, etc.) meiden.
Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis):
In bestimmten Regionen des Landes (v.a. im Hinterland), als auch in anderen ostafrikanischen Ländern besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis). Auch bei europäischen Reisenden, die zu unterschiedlichen Zeiten aus sowohl beruflichen wie auch touristischen Gründen Tansania, Kenia und Sambia besuchten, wurden bereits Infektionen mit dem Erreger der Schlafkrankheit festgestellt. Die Reisenden hielten sich vor allem in den Nationalparks Tansanias (Manyara, Serengeti, Ngorongoro), in Masai Dörfern, am Manyara See, sowie im Tsavo-Nationalpark in Kenia, auf. Bei Aufenthalten in Ostafrika, insbesondere Tansania (National Parks), Kenia (National Parks) und Sambia, werden aufgrund des Risikos der durch Stechfliegen übertragenen Erkrankungen (z.B. Schlafkrankheit), sorgfältige Schutzmaßnahmen empfohlen. Zu den Schutzmaßnahmen gehören (Repellentien, Insektizide) vor allem Körperbedeckende Kleidung (langärmeliges Oberteil, lange Hosen, die Fußknöchel bedeckende Socken) aus dickeren bzw. festen Stoffen . Auf dunkle Kleidung sollte verzichtet werden, da diese auf die Tse-Tse-Fliege anziehend wirkt. Die Schutzmaßnahmen können jedoch nicht vollständig vor dem Angriff der Tse-Tse-Fliege schützen.
Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.


Geographische Lage:

Länge: 37,6-41,6° östl. Länge
Breite: 1,7-4,6° südl. Breite

Amtssprache:

Kisuaheli, Englisch

Hauptstadt:
Nairobi

Währung:

Kenia-Schilling


Landesvorwahl:

00254

Zeitzone:

MEZ +2h

Stromversorgung:

220 und 240 Volt, 50 Hertz, gelegentlich gibt es in Hotels auch 110 Volt-Anschlüsse, für die ein Adapter erforderlich ist
Adresse der Botschaft:

Botschaft der Republik Kenia
10969 Berlin
Markgrafenstraße 63
Tel: +49 30 2592660
Fax: +49 30 25926650
office@embassy-of-kenya.de
www.kenyaembassyberlin.de