Wichtige Infos zur Türkei

Beste Reisezeit:
Die Temperaturen sind von Frühling bis Herbst angenehm, im Hochsommer sind auch Hitzewellen möglich.

Impfempfehlungen:
Generell: Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie.
In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Tollwut /Typhus/Hepatitis-B/Meningokokken-Meningitis.
Malaria:
Überwiegend von Mai bis Oktober besteht ein minimales Malariarisiko im Südosten Anatoliens (in den Regionen Diyarbakir, Mardin und Sanliurfa). Die Touristenzentren im Westen und Südwesten gelten als malariafrei. Bei Reisen in den Südosten sollte auf guten Mückenschutz durch langärmelige Kleidung, Sprays und Moskitonetze geachtet werden.
Krim-Kongo hämorrhagisches Fieber:
Aus der Schwarzmeerregion Kastamonu, im Norden der Türkei, wurden im Mai mindestens drei Todesfälle infolge des Krim-Kongo hämorrhagischen Fiebers berichtet. Insgesamt sind es sieben Personen aus fünf unterschiedlichen Provinzen der Türkei, die im Mai am Krim-Kongo-Fieber gestorben sind. Viele andere erkrankten und mussten in Krankenhäusern stationär behandelt werden. In verschiedenen Landesteilen besteht ein Infektionsrisiko. Seit die Infektionskrankheit im Jahr 2002 erstmals in der Türkei berichtet wurde, sind in der Zwischenzeit mehr als 3.000 Erkrankungsfälle und mehr als 200 Todesfälle registriert worden. Vor allem die ländlichen Regionen in Nord- und Zentralanatolien sind betroffen. Die Erkrankungen wurden bislang aus mehreren Provinzen der Türkei gemeldet. Viele der Fälle stammen aus den Provinzen Tokat, Sivas, Gumushane, Amasya, Yozgat und Corum. Übertragen wird das Fieber durch Zecken oder bei Schlachtarbeit an infizierten Tieren oder auch direkt von Mensch zu Mensch nach Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen. Gefährdet sind in erster Linie z.B. in der Landwirtschaft beschäftigte Personen, Camper oder medizinisches Personal bei ungeschütztem Umgang mit Patienten. Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich und kann im schlimmsten Fall mit dem Tod des Patienten in Folge starker innerer Blutungen (Hämorrhagien) enden. Folgende Ratschläge erteilt das europäische CDC (Centre for Disease Prevention and Control) Reisenden in den Nordosten der Türkei: 1. Minimierung der Exposition: Durch das Tragen von Körperbedeckender, heller Kleidung (Zecken sind dadurch besser sichtbar); 2. Die nicht durch Kleidung bedeckten Hautpartien sollten mit Insektenabweisenden Mitteln eingecremt (z.B. DEET 30%) und die Kleidung eingesprüht werden (z.B. Permethrin). Schwangere und Kinder unter dem 12. Lebensjahr sollten vor der Verwendung der Insektizide einen Arzt zur Beratung konsultieren; 3. Nach einem Aufenthalt im Freien sollte der Körper auf Zecken abgesucht werden; 4. Zecken sind sofort zu entfernen und die Wunde zu desinfizieren; 5. Nach Zeckenstich, sollte die Stichstelle einige Tage beobachtet werden. Bei Auftreten von Hautausschlag, Blasenbildung oder anderen Beschwerden sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Geographische Lage:
Länge: 29,8-32,9° östl. Länge
Breite: 36-37,2° nördl. Breite

Amtssprache:
Türkisch

Hauptstadt:
Antalya

Währung:
Neue Türkische Lira

Landesvorwahl:
0090

Zeitverschiebung:
MEZ und MESZ +1h

Stromversorgung:
220 Volt, 50 Hertz, ein Adapter ist empfehlenswert

Adresse der Botschaft:
Botschaft der Republik Türkei
10179 Berlin
Rungestraße 9
Tel: +49 30 275850
Fax: +49 30 27590915
botschaft.berlin@mfa.gov.tr
www.berlin.emb.mfa.gov.tr