Weitere Infos zu Südafrika

Beste Reisezeit:

Als angenehmste Reisezeit sind in Südafrika die dortigen Frühlings- (September-Oktober) und Herbstmonate (März-April) zu empfehlen. Grundsätzlich sind jedoch ganzjährig Reisen möglich.

Bitte beachten Sie: es ist hier genau umgekehrte Jahreszeit von Deutschland
Impfempfehlungen :

Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie.
In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut/Cholera.
Malaria:
In Südafrika besteht in verschiedenen Landesteilen ein erhöhtes Malariarisiko. Betroffen sind vor allem die Regionen in den Tiefebenen der Provinz Mpumalanga im Osten (einschließlich des Krüger National Parks und der benachbarten Parks), der Nord Provinz und im Nordosten von Kwazulu-Natal. Geringes Risiko im übrigen Norden (im Osten von Kwazulu-Natal bis zum Tugela-Fluß und im Nordwesten bis Swartwater). Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Ländern mit Malaria-Vorkommen gefährdet - vor allem während den Regenzeiten. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden.
Rift-Tal Fieber:
In manchen Regionen besteht die Gefahr einer Rift-Tal-Fieberinfektion. Auch Touristen können erkranken. Erst im April 2010 erkrankte eine 50-jährige deutsche Reisende bei einer Reise nach Südafrika an Rift Tal-Fieber. Die Touristin reiste durch ländliche Regionen von Port Elisabeth und entlang der Südküste (Ostkap- und Westkap-Provinzen). Sie besuchte Safari-Parks und Bergregionen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt allen Reisenden nach Südafrika, sich von blutenden Tieren fernzuhalten, keine unpasteurisierte oder ungekochte Milch zu trinken und kein rohes Fleisch zu verzehren. Zusätzlich sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Grundsätzlich wird für Reisende das Risiko einer Rift-Tal-Fieber-Erkrankung jedoch als eher gering eingeschätzt.
Cholera:
Generell besteht in den Regionen im Norden, Westen und Osten des Landes ein erhöhtes Infektionsrisiko für Cholera, das insbesondere die einheimische Bevölkerung betrifft. Von der Cholera betroffen sind u.a. die Empangeni-Region (v.a. die unteren Regionen des Umfolozi-Distrikts, sowie Hlabisa, Ngwelezane und Eshowe/Nkandla), die Südküste (KwaDukuza/Stanger, Jozini, die Ugu-Region), des weiteren die Eastern Cape-Provinz, die Northern Province und Port Shepstone. Eines der größten Probleme bildet verunreinigtes Trinkwasser. Vor allem unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Das Infektionsrisiko für Reisende ist sehr gering. Reisenden sind gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene-Maßnahmen empfohlen. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.
Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80 - 90 % aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.
Geographische Lage:

Länge: 18,5° östl. Länge
Breite: 34° südl. Breite

Amtssprache:

Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda

Hauptstadt:
Kapstadt

Währung:

Rand
Landesvorwahl:

0027

Zeitzone:

MEZ +1h

Stromversorgung:

220 und 230 Volt, 50 Hertz, ein Adapter ist erforderlich
Adresse der Botschaft:

Botschaft der Republik Südafrika
10785 Berlin
Tiergartenstraße 18
Tel: +49 30 220730
Fax: +49 30 22073190
berlin.consular@foreign.gov.za
www.suedafrika.org