Weitere Infos zur USA

Beste Reisezeit:

Allgemein gelten Frühling und Herbst als angenehmste Reisezeit, wobei der Herbst wegen des Indian Summer (Altweibersommer) besonders zu empfehlen ist. Für subtropische Gebiete sind die Wintermonate angenehm, für Hawaii sogar zu empfehlen.
Impfempfehlungen:

Generell: Tetanus/Diphtherie.
In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Tollwut/Meningokokken-Meningitis.
West Nil Fieber:
Im Juni beginnt in den USA - wie auch in Kanada und Mexiko - die alljährliche West Nil Fieber-Saison. Das West Nil-Fieber wird durch Mücken übertragen. Insbesondere gefährdet sind Kinder unter fünf Jahren, ältere Menschen und abwehrgeschwächte Personen. Der einzige Schutz besteht in sorgfältigen Mückenschutzmaßnahmen. Die Mückenart ist tag- und nachtaktiv, so dass vorbeugende Maßnahmen (wie Haut bedeckende Kleidung, Antimückencremes, -lotionen, etc.) kontinuierlich durchgeführt werden sollten. Reisende die sich während 1.6. - 30.11.2012 in den USA, Kanada oder Mexiko aufhalten, dürfen sich bis 4 Wochen nach ihrer Rückkehr in Deutschland keiner Blutspende.
Tollwut:
Eine Tollwutinfektionsgefahr in einigen Stadtparks bleibt weiterhin bestehen. Im Jahr 2010 haben die Behörden für den Central Park in New York City eine Tollwutwarnung ausgesprochen. Grund dafür waren 28 tollwütige Waschbären die im oder in der Nähe des Central Parks registriert wurden. Impfkampagnen der Tiere wurden im New York's Central Park, Morningside Park und Riverside Park eingeleitet. Obgleich Waschbären, Stinktiere, Füchse und Kojoten die gefährlichsten Infektionsquellen darstellen, sind es dennoch die Fledermäuse die in den USA am häufigsten die Tollwut auf den Menschen übertragen. In den USA nimmt das Tollwut-Übertragungsrisiko durch Fledermäuse auf den Menschen erheblich zu. Vor rund 60 Jahren infizierten sich ungefähr 90% aller Tollwutpatienten in den USA durch Hundebisse. Heute wird die Tollwut häufiger durch Fledermäuse übertragen als durch Hunde. Für USA Reisende, die in Regionen mit erhöhten Fledermaus-Vorkommen reisen, ist wichtig zu wissen, dass der Biss einer Fledermaus unter Umständen unbemerkt bleiben kann. Da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen, besteht die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. In den meisten Tollwutfällen die in den USA auftreten, handelt es sich jedoch um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Auch Personen, die mit Fledermäusen in Kontakt stehen - unter anderem auch Höhlenforscher und Höhlenbesucher - gehören in den USA zu den Risikogruppen, denen eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut empfohlen wird. Der Reisende kann sich ebenfalls durch eine Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt jedoch, sich von freilaufenden Tieren (v.a. Füchse, Stinktiere, Waschbären) fernzuhalten und auch die Kadaver nicht zu berühren. Bei Bissverletzungen durch Fledermäuse oder im Falle von Blut- bzw. Speichelkontakt durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.
Geographische Lage:

Länge: 67-172° westl. Länge
Breite: 24-72° nördl. Breite

Amtssprache:

Englisch

Hauptstadt:
Washington D.C

Währung:

Dollar
Landesvorwahl:

001

Zeitzone:

MEZ und MESZ -6h bis -10h

Stromversorgung:

110/120 Volt, 60 Hertz, ein Adapter ist erforderlich


Adresse der Botschaft:

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
10117 Berlin
Pariser Platz 2
Tel: +49 30 83050
Fax: +49 30 83051050
germany.usembassy.gov/contact
www.usembassy.de