wichtige Informationen zu Costa Rica

Beste Reisezeit:
Als günstigster Reisezeitraum bieten sich die Sommermonate Dezember bis April (Trockenzeit) an.

Einreisebestimmungen:
Die Einreisebestimmungen gelten ausschließlich für deutsche Staatsangehörige, die zu touristischen Zwecken einreisen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung des Urlaubslandes oder beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de.
Einreisedokumente Erwachsene:
- sechs Monate gültiger Reisepass
Einreisedokumente Kinder:
- sechs Monate gültiger Kinderausweis
- sechs Monate gültiger (Kinder-)Reisepass
Anmerkungen:
Es müssen Rück- oder Weiterreisetickets sowie ausreichende finanzielle Mittel nachgewiesen werden.
Welche Unterlagen Sie einreichen und welche Fristen dabei eingehalten werden müssen, erfahren Sie bei der zuständigen Behörde in Deutschland.
EU-Sicherheitsvorschriften für Handgepäck bei Flugreisen
Zum Schutz der Fluggäste gegen die neue Gefährdung durch flüssige Sprengstoffe hat die Europäische Union Vorschriften erlassen, die die Flüssigkeitsmengen beschränken, welche von Fluggästen durch die Sicherheitskontrollstellen mitgenommen werden dürfen. Sie betreffen alle Fluggäste, die von Flughäfen der EU und in Norwegen, Island und der Schweiz zu allen Zielen starten. Dies bedeutet, dass an den Sicherheitskontrollstellen die Fluggäste und ihr Handgepäck zusätzlich zu den verbotenen Gegenständen auch nach Flüssigkeiten durchsucht werden. Die Vorschriften beziehen sich jedoch nicht auf Flüssigkeiten, die in Geschäften hinter den Sicherheitskontrollen oder an Bord eines Flugzeuges einer EU-Fluggesellschaft erworben werden.
Es ist nur eine begrenzte Menge Flüssigkeiten im Handgepäck erlaubt. Zu den Flüssigkeiten (z.B. Wasser, Getränke, Sirup und Suppen) zählen auch Gegenstände in ähnlicher Konsistenz, also Gels, Sprays, Shampoos, Sonnenlotion, Öle, Cremes und Zahnpaste. Das einzelne Behältnis darf nicht größer als 100 ml sein. Alle Behältnisse müssen bequem und vollständig in einen durchsichtigen, wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem Volumen von 1 Liter passen. Das Verschließen einfacher Plastikbeutel mit Hilfsmitteln (z. B. Gummiband) ist nicht gestattet. Es ist nur ein Beutel je Fluggast gestattet. Die Beutel sind im Handel z.B. als wieder verschließbare 1-Liter-Gefrierbeutel erhältlich. Es ist weiterhin möglich, Flüssigkeiten in das aufzugebende Gepäck zu packen; die Regeln betreffen nur das Handgepäck.
Weiterhin im Handgepäck mitgeführt werden können, sofern sie während des Fluges benötigt werden:
- Babynahrung, -milch oder -saft als Reisenahrung für mitreisende Babys oder Kleinkinder,
- Persönlich verschriebene Medikamente,
- andere, nicht verschreibungspflichtige Medikamente (flüssige Medikamente, medizinische Gels und/oder medizinische Sprays)
- Flüssigkeiten oder Gels für Diabetiker (z. B. Insulin oder auch Säfte).
Die Notwendigkeit dieser Medikamente und Nahrungsmittel ist auf Verlangen der Kontrollkräfte glaubhaft zu machen (z. B. durch ärztliches Attest oder entsprechende Ausweise). Flüssigkeiten wie Getränke und Parfüme können in Geschäften hinter den Kontrollstellen oder an Bord von Flugzeugen von EU-Fluggesellschaften erworben werden. Wenn diese Waren in einem speziellen, versiegelten Beutel übergeben werden, ist es möglich, sie während der weiteren Flugreise durch Luftsicherheitskontrollstellen auf anderen Flughäfen der EU mitzunehmen. Diese Flüssigkeiten können zusätzlich zu den mitgebrachten, im wieder verschließbaren 1 Liter-Beutel transportierten Flüssigkeiten mitgenommen werden. Bei Unsicherheiten sollte die Fluggesellschaft oder das Reisebüro vor Reiseantritt befragt werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlung sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, relativ gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Landesspezifischer Hinweis
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass bei der großen Mehrheit der Besucher Costa Ricas keine Sicherheitsprobleme auftreten. Reisenden sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar ist und mit einer höheren Gewaltbereitschaft gerechnet werden muss. Dies gilt vor allem nach Einbruch der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Hinsichtlich des Kriminalitätsniveaus liegt das Land in Lateinamerika auf einem mittleren Platz.
Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), in der Gegend der Hafenstädte Moin und Limón (auch Cahuita, Puerto Viejo), zwischen Jacó und Quepos und an den Stränden in der Provinz Guanancaste empfohlen.
Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen (parqueo publico) abstellen. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck in der Regel nicht zu erhalten ist; Gepäck sollte daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Eine verbreitete Art des Diebstahls ist die Entwendung der Tagesrucksäcke, die viele Touristen bei Busfahrten in der Gepäckablage verstauen. Pässe, Kreditkarten und alle anderen wichtigen Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr).
An der gesamten Karibikküste werden ausländische Touristen besonders häufig Opfer bewaffneter Raubüberfälle. Das relativ arme und strukturschwache Gebiet ist für eine hohe Kriminalität und Gewaltbereitschaft bekannt.
Verbreitet sind außerdem Einbruchdiebstähle - selbst auf belebten Parkplätzen. Diebe schrecken auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer nicht davor zurück, in Sekundenschnelle Autos - insbesondere Mietwagen - aufzubrechen und Gepäckstücke zu entwenden. Eine bekannte Diebstahlmethode ist es, Mietwagentouristen, die wegen eines "arrangierten" platten Reifens anhalten müssen, Hilfe beim Reifenwechsel anzubieten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck zu entwenden. Zudem häufen sich Fälle, in denen Autofahrer unter vorgehaltener Waffe zur Herausgabe des Fahrzeugs gezwungen werden. Auch kommt es immer wieder vor, dass Diebe an Ampeln oder in dichtem Verkehr Autoscheiben einschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.
Es wurden Trickdiebstähle und Entführungen bekannt, wobei Touristen bei Entführungen in der Regel nicht die Zielgruppe sind.
Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich die Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.
Seit 2007 gibt es in Costa Rica eine Touristenpolizei, die v.a. in den großen Touristenzentren wie Jacó, Tamarindo oder San José Zentrum im Einsatz ist. Sie ist jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.
Naturkatastrophen:
Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen, Erdrutschen sowie Brückenschäden. Es ist daher ratsam, sich in den Medien über die Wetterlage und den Zustand der Straßen zu informieren.
Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden. Während der Regenzeit kommt es immer wieder zu Erdrutschen, die Straßen und Brücken vorübergehend unpassierbar machen können.
Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias) informiert auf ihrer Website unter http://www.cne.go.cr über evtl. Katastrophengebiete.
Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse können Sie telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen (Spanischkenntnisse erforderlich).
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung des Urlaubslandes oder beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de. Die Kontaktadressen der Ländervertretungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Impfbestimmungen:
Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisende, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist nicht erforderlich für: Kinder ( 60 Lj.) , Schwangere, Stillende, Personen mit Immunsuppression oder asymptomatischer HIV-Infektion oder Erkrankungen des Thymus oder Personen mit einer nachweisbaren Unverträglichkeit gegen die Gelbfieber-Vakzine.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:
Generell: Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie.
In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut.
Malaria:
Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in den atlantischen Nordprovinzen, v.a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca). Minimales Risiko besteht in den tiefer liegenden Landesteilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste (Chorotega) und Heredia (Central Norte). Die Mitnahme eines sog. Malaria-Notfallmedikamentes ist in aller Regel ausreichend. Außerdem wird guter Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze etc.
Dengue Fieber:
In Mittelamerika wurden in den vergangenen Wochen vermehrt Dengue Fieber -Fälle berichtet. So wurden in Costa Rica landesweit mehr als 38.000 Dengue Fieber Fälle registriert. Die meisten Erkrankungen wurden aus Limon, Guanacaste und Puntarenas gemeldet. In Honduras lag die Zahl der Erkrankungen mit weit über 26.000 Fällen ebenfalls sehr hoch. Die Gesundheitsbehörden registrierten Dengue Fieber in insgesamt 293 von 298 Gemeinden. Am stärksten betroffen zeigten sich Trujillo und Campamento. Doch auch hier hoffen die Behörden auf eine Senkung der Erkrankungszahlen in den kommenden Wochen und Monaten.
Vorkommen: Ganzjährig landesweit, v.a. auch in Touristenorten entlang der Pazifischen Küste.
Übertragung: durch tag- und nachtaktive Mücken.
Schutz: Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc).
Viele Erkrankungsfälle wurden aus Touristenorten entlang der Pazifischen Küste gemeldet. Die lokalen Gesundheitsbehörden schätzen, dass rund 2.500 Dengue Fieber-Fälle in den Küstengebieten registriert wurden - das bedeutet ungefähr acht Mal mehr als im vergangenen Jahr.
Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht außerdem eine erhöhte Ansteckungsgefahr, insbesondere für diverse Darminfektionen. Deshalb sollten nur geschälte oder gekochte Nahrungsmittel und abgefüllte Getränke - ohne Eis - verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln in billigen Straßenrestaurants und auf Märkten wird gewarnt.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Geographische Lage:
Länge: 83-86° westl. Länge Breite: 8-11° nördl. Breite

Amtssprache:
Spanisch

Hauptstadt:
San José

Währung:
Costa Rica-Colón

Kreditkarten/Bargeld
- Kreditkarten (Visa) werden akzeptiert, Störungen möglich
- Geld abheben mit EC-Karte eingeschränkt
- Bargeld in Euro kann in größeren Städten getauscht werden, zusätzlich USD empfohlen

Landesvorwahl:
00506

Zeitverschiebung:
MEZ -7h

Stromversorgung:
120 Volt, 60 Hertz, ein Adapter ist erforderlich

Adresse der Botschaft:
Botschaft der Republik Costa Rica
10963 Berlin
Dessauer Straße 28-29
Tel: +49 30 26398990
Fax: +49 30 26557210
consulado@botschaft-costarica.de
www.botschaft-costarica.de