Reisetipps, Sehenswürdigkeiten & Strände

Reiseführer Zakynthos

In den Hügeln und Bergen duftet es nach mediterranen Kräutern. Paradiesische Sandstrände und malerische Steilküsten laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen Kefalonia im Norden und die Peloponnes im Osten. Lassen Sie sich entführen auf die zauberhafte griechische Insel Zakynthos, die Sie herzlich willkommen heißt!

Zakynthos ist die südlichste der größeren Ionischen Inseln. Mit einer Länge von rund 40 Kilometern und einer Breite von 20 Kilometern ist sie von überschaubarer Größe, wird jedoch im Ionischen Meer nur von Kefalonia und Korfu übertroffen. Dennoch hat sie aufgrund ihres gegensätzlichen Landschaftsbildes und diverser Sehenswürdigkeiten zahlreiche Highlights zu bieten, die unvergessliche Eindrücke hinterlassen.

Das Eiland teilt ein Gebirgsmassiv, dessen höchste Erhebung der Vrachionas mit einer Höhe von 756 Metern ist. Im Süden und Osten befinden sich flache Sandstrände am kristallklaren Meer, während beeindruckende Steilküsten den Norden und Westen prägen. Zu den fruchtbaren Gegenden zählt das Flach- und Hügelland, wo Orchideen und Wildgewächse das Auge des Betrachters erfreuen. Die Venezianer, die Zakynthos über mehr als vier Jahrhunderte beherrschten, nannten es daher mit gutem Grund die „Blume des Ostens“.

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Klima & beste Reisezeit Zakynthos


Das beeindruckende Inselparadies in Griechenland ist von der Sonne verwöhnt. In der Regel sind die Winter mild und die Sommer heiß. Für Naturfreunde ist ab Mitte April bis in den Mai hinein die beste Reisezeit auf Zakynthos, denn dann liegen die Temperaturen bei um die 20 Grad und die Pflanzenwelt erwacht aus ihrem Winterschlaf. Es gibt bereits viel Sonnenschein, die Tage sind ausreichend lang und das Klima eignet sich perfekt für Aktivurlauber und Ruhesuchende.

Der Juni ist wie überall in Griechenland gewissermaßen der Startschuss für die Hochsaison. Das Meer ist nun bereits ausreichend aufgeheizt, um zu jeder Tageszeit zu baden und die Temperaturen liegen im Juni tagsüber meist zwischen 26 und 28 Grad Celsius - ideale Bedingungen. Zudem sind die Preise noch angenehm bezahlbar, erst gegen Ende des Monats kommen mit den ersten Schulferien in Europa die Hochsaison-Preise zum Tragen.

Doch nicht nur Familien mit schulpflichtigen Kindern schätzen den gesamten Sommer als beste Reisezeit auf Zakynthos, auch Paare und Alleinreisende lieben das perfekte Badewetter von Juli bis September. Die Wassertemperatur steigt auf bis zu 26 Grad, tagsüber wird meist die 30 Grad Marke an der Luft geknackt und die Abende sind angenehm mild.

Mitte bis Ende September ist ebenfalls eine beliebte Nebensaison, da das Klima meist noch warm und angenehm ist. Danach bietet sich wegen des Abflauens der hochsommerlichen Hitze bis in den Oktober hinein ein Trip für Wanderer bei rund 23 Grad Tagestemperatur an. Der Winter ist mit rund 14 bis 16 Grad relativ mild, jedoch sehr regenreich. Dezember und Januar verzeichnen durchschnittlich je 13 Regentage auf Zakynthos.

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Zakynthos Urlaub: Relaxen oder Natur erkunden?


Die drittgrößte der Ionischen Inseln zieht immer mehr Urlauber in ihren Bann. Auf eine größere Anzahl von Touristen ist der südliche Teil von Zakynthos bestens vorbereitet. Hier finden sich jede Menge Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Bars und Geschäfte. Zu den größeren Zentren von Zakynthos Süden zählen Laganas, Argassi, Kalamaki, Alykes, Alikanas und Tsilivi. An den langen Sandstränden können sich nicht nur Familien mit ihren Kindern erholen, sondern auch Aktivurlauber diversen Wassersportarten nachgehen. Strandpartys am Abend sorgen bei jungen Leuten für viel Spaß.

Deutlich ruhiger geht es auf der Halbinsel Vasilikos zu. Olivenhaine, Pinien und Zypressen verleihen dem Inneren dieses Landesteils ein romantisches Flair. An den größeren Stränden stehen einige Gruppen von Häusern, die ansonsten nebst mehreren Kirchen und Touristengeschäften in der Landschaft verstreut sind, darunter auch prachtvolle Villen. Zu den bekannten und dennoch nicht überfüllten Stränden auf Zakynthos zählen Porto Kaminia Beach und Porto Zorro Beach, an denen man auf Liegen unter Sonnenschirmen das Leben genießen kann, während die kleinen Badegäste fröhlich im türkisfarbenen, sanft abfallenden Meer planschen.

Charakteristisch für den Norden sind traditionelle kleine Dörfer wie Kampi oder Agios Leon, die selbst über keine Strände verfügen. Ideal geeignet sind sie indes als Ausgangspunkt, um zu der einmaligen Felsküste der Insel zu gelangen. Sehenswert sind beispielsweise die schroffen Klippen von Porto Limnionas oder Porto Roxa. Während der Urlaubszeit und Sommermonate bieten die Einwohner der Dörfer, die ansonsten von der Landwirtschaft und Viehzucht leben, handgemachte Waren sowie Spezialitäten in typisch griechischen Tavernen an.
 

Zakynthos Foto-Highlights


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Zakynthos Sehenswürdigkeiten: Kultur & Wasserpark


Als berühmteste Bucht von Griechenland gilt der Strand von Navagio im Westen von Zakynthos. Steile weiße Klippen umgeben die sogenannte Schmugglerbucht, die nur vom Meer aus zugänglich und mittels organisierter oder selbst initiierter Bootstour zu erreichen ist. Im Jahr 1980 strandete hier ein Schiff, dessen immenses Wrack das Wahrzeichen der Insel Zakynthos ist und das für Feriengäste ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Ebenfalls per Boot lassen sich die atemberaubenden Blauen Grotten beim Kap Skinari erkunden.

Viele Sehenswürdigkeiten gibt es in Zakynthos-Stadt, der Hauptstadt, zu bewundern. Allein schon der venezianische Baustil der Häuser verleiht dem Ort eine märchenhafte Atmosphäre. Einen Besuch wert sind das Solomos Museum auf dem mittelalterlichen Platz San Marco, das Byzantinische Museum sowie die imposante Kirche San Dionysios.

Am frühen Abend ist ein Ausflug zu dem reizvollen kleinen Dorf Bochali lohnenswert, von wo aus man ein wunderbares Panorama über die Hauptstadt hat, die der Sonnenuntergang mit seinem rötlichem Licht umschmeichelt. Aber auch tagsüber strahlt dieser Ort mit seiner byzantinischen Kirche Zoodos Pigi und seinen verwinkelten Gassen einen besonderen Charme aus. Von hier aus ist es gerade bei wärmeren Temperaturen sehr angenehm, durch den nahen Pinienwald zu streifen, in dem sich die Überreste einer alten Burg befinden.

Zwischen den Bergdörfern stößt man immer wieder auf Stellen, die von der Geschichte des Eilands erzählen. So thront auf dem Berg Skopos die Ruine des 1624 erbauten Klosters der Madonna Skopiotissa, das immer noch über zahlreiche Fresken verfügt. Wegen seiner schönen Aussicht gaben die Venezianer dem Ort einst den Namen Belvedere.

Von Zakynthos aus bietet sich auch die Möglichkeit an, mit der Fähre aufs Festland von Griechenland zu fahren, um das antike Olympia zu besichtigen. Bei dieser archäologischen Ausgrabungsstätte handelt es sich um den Geburtsort der Olympischen Spiele, wo auch heute noch alle vier Jahre die Olympische Fackel entzündet wird. Wem weniger der Sinn nach Kultur, sondern mehr nach ausgelassenem Badespaß steht, der ist im Zante Wasserdorf perfekt aufgehoben. In dem riesigen Wasserpark erwarten den Urlauber zig Rutschen sowie Schwimm- und Spa-Bereiche.

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Zakynthos Geheimtipp: Abgelegenes & Partys


Kalamaki Beach und Dafni Beach zählen nicht nur mit zu den schönsten Stränden auf Zakynthos, sondern sind auch Brutgebiet für Karettschildkröten. Um diese Meerestiere zu beobachten, gibt es mehrere Möglichkeiten, etwa bei einer Bootstour oder auch während deren Paarungszeit in den geschützten Strandgebieten, die dann für Badegäste vorübergehend gesperrt sind.

Laganas ist der In-Treffpunkt für junge Leute, die gerne bis spät in die Nacht hinein feiern. Dieser Ort, der einst ein kleines Dorf war, befindet sich in stetiger Erweiterung, um den Bedürfnissen dieses Publikums gerecht zu werden. Die Nachtclubs und Geschäfte sind lange geöffnet, und am Strand kann man sich tagsüber beim Volleyballspiel mit alten und neuen Freunden auspowern.

Wer die ursprüngliche Architektur des Eilandes kennenlernen möchte, der sucht das zauberhafte Dorf Loucha auf, das von den zerstörerischen Folgen des Erdbebens im Jahr 1953 verschont geblieben ist. Hier scheint es so, als würde die Zeit stillstehen und keinen Raum für Stress und Hektik lassen. Vor dem Ort Limni Keri mit seinem kleinen Steinstrand und den vielen Strandkiefern befindet sich die unbewohnte Insel Marathonisi, auf die man mit einem Privatboot oder einer organisierten Überfahrt gelangen kann.

Auf diesem paradiesisch schönen Eiland haben Urlauber die Qual der Wahl zwischen zwei Stränden, einem kleinen aus Sand und einem anderen aus Steinen, der sich vor allen Dingen für Schnorchler empfiehlt. Vielleicht hat man auch Glück, eine der seltenen, da vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben zu entdecken, die es immer noch im Ionischen Meer gibt.

Unser Fazit zu Zakynthos


Facettenreich und faszinierend

Griechenland verfügt über zahlreiche Inseln, die jeweils eine eigene charakteristische Handschrift tragen. Zakynthos hebt sich von den anderen durch seine grüne Natur ab, die teilweise an die Landschaft in der Toskana erinnert. Ein Besuch dieses Eilands trägt allen Bedürfnissen von Urlaubern Rechnung und eignet sich daher für Familien, Paare oder Alleinreisende.

Kulinarisch stehen vor allen Dingen Fischgerichte auf der Speisekarte, aber auch Steakhäuser, vegetarische oder vegane Restaurants sowie selbstverständlich Tavernen mit traditionell griechischen Gerichten sind überall zu finden. Ob Chillen am Strand in der Sonne, das abenteuerliche Erklimmen phantastischer Buchten, eine Erkundung des Eilands mit dem Rad oder Motorroller, die Besichtigung kultureller Stätten - Zakynthos, auch Zante genannt, ist ein kleines Juwel, das zu besuchen sich lohnt, und zwar zu nahezu jeder Reisezeit.