Sehenswürdigkeiten, Highlights & Reisetipps

Reiseführer Kos

Kos gehört zu den kleineren griechischen Inseln - und das ist das große Plus dieser Urlaubsdestination. Denn genau wie den größeren griechischen Inseln mangelt es auch dem zum Archipel der Dodekanes-Inseln gehörigen Eiland nicht an Sonne und einem hervorragenden Urlaubsklima. Dazu beeindruckt die lässige mediterrane Lebensart, die sich vor allem in den urigen Tavernen des Hinterlandes erleben lässt. Ausflüge in die romantischen Bergdörfer der knapp 290 Quadratkilometer großen Insel sind ein absolutes Muss.

Vor allem diejenigen, die ruhige und idyllische Strände und Buchten lieben, werden auf Kos fündig werden. Denn was kilometerlange weiße Sandstrände vor türkisblauem Meer gepaart mit friedlicher Einsamkeit angeht, ist die Insel ein wahrer Geheimtipp. Außerdem strotzt die Gegend nur so vor antiker Kultur und spannenden Sehenswürdigkeiten. Also auf nach Kos, zu einem Urlaub wie aus dem Bilderbuch!

Klima und beste Reisezeit Kos


Wer die zauberhaften Strände von Kos ausgiebig genießen möchte, reist am besten zwischen Mai und September (Beste Reisezeit Kos) an. Dann badet diese griechische Urlaubsdestination fast durchgängig in Sonne. Regenschauer sind in diesem Zeitraum kaum zu erwarten. Im Sommer können die Temperaturen zwar in Einzelfällen bis zu 40 Grad erreichen, doch mit der richtigen Mischung aus Sightseeing und Abkühlung im Meer, lässt es sich dann auf dem Eiland dennoch gut aushalten.

Insgesamt können sich Reisende im Sommer auf Durchschnittstemperaturen zwischen 30 und 35 Grad einstellen. Die Wassertemperaturen erreichen im Sommer angenehme 19 bis 25 Grad - beste Voraussetzungen für Wassersport und Strandtage.

Wer kein ganz so großer Bade-Fan ist und bevorzugt Sehenswürdigkeiten sowie die schöne Natur genießen möchte, wählt als Reisezeit besser Frühling oder Herbst. Zwischen März und Mai, sowie von September bis November, sind die Temperaturen ebenfalls sehr angenehm. Das mediterrane Klima sorgt dann für Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad. Ab und zu kann es in dieser Zeit einen Regenschauer geben, doch die Sonne kämpft sich meist schnell wieder durch die Regenwolken hindurch und strahlt über der Insel.

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Kos Reiseführer: Anreise auf die Insel


Viele Wege führen auf die in der östlichen Ägäis, nahe der Türkei, gelegene Insel. Kos verfügt über einen eigenen internationalen Flughafen, der ganzjährig aus ganz Europa sowie von der griechischen Hauptstadt Athen aus angeflogen wird. Ein Flug dauert von Mitteleuropa aus maximal drei Stunden. Bei Pauschalreisen ist üblicherweise nicht nur der Hin- und Rückflug, sondern auch die Transfers enthalten. Gerne stellen unsere Reisebüro-Experten für Sie das perfekte Urlaubsangebot zusammen.

Der Flughafen Kos ist sehr zentral gelegen. Touristen gelangen von hier unproblematisch und zügig in alle Inselorte. Griechenland gehört zur EU, deshalb ist zur Einreise für deutsche Staatsangehörige lediglich ein Personalausweis notwendig. Wer sich bereits in Griechenland befindet und etwa eine Rundreise plant, reist mit einer der vielen Fähren an, zum Beispiel ab Piräus. Vor Ort bietet es sich übrigens an, einen Mietwagen zu nutzen. So gelangt man auch in die abgelegensten Winkel des beschaulichen Hinterlandes.

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Die schönsten Strände auf Kos


Die zauberhaften Strände von Kos haben für jeden Geschmack etwas zu bieten. Es gibt sowohl Sand- als auch Kiesstrände, einsam Buchten, in denen man ganz für sich alleine sein kann, Highlights für Strand- und Wassersportler, Familienstrände und Küstenstreifen mit bester Infrastruktur, wie Strandbars, Duschen und Geschäfte. Im Westen, rund um den Ort Kefalos, finden sich bevorzugt Familien ein. Der Zugang zum Wasser ist hier in der Regel flach, der Untergrund besteht aus blütenweißem feinen Sand.

Sehr empfehlenswert ist der Magic Beach, an dem Strandliegen und Sonnenschirme gemietet werden können. In den direkt angeschlossenen landestypischen Tavernen lässt es sich bei griechischen Leckereien bestens erholen. Wer es ruhiger mag erkundet die Gegend rund um Agios Theologos. Hier liegen versteckte Buchten, die von hoch aufragenden Felsen umrahmt sind, was vor allem Pärchen und auf Einsamkeit bedachte Sonnenanbeter anzieht.

Mit glasklarem Wasser lockt der im Norden gelegene naturbelassene Tigáki Beach. Weiße Dünen lassen die Gegend nahezu karibisch erscheinen. Ein absoluter Geheimtipp ist ein Strandspaziergang zum Alikes-Salzsee. Das Naturschutzgebiet lässt sich vom Tigáki Beach aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Der Salzsee wird von einer Menge an unwiderstehlichen Wild- oder Wasservögeln bevölkert. Vor allem rosa leuchtende Flamingos lassen sich hier in ihrer natürlichen Lebensumgebung beobachten.

Nicht weit entfernt liegt der Marmari Beach. Hier kommen alle Urlauber, die Wasseraction lieben, voll auf ihre Kosten. Die Angebotspalette reicht von Kite- und Windsurfen über Stand-Up-Paddling, Kayak oder Tretboot fahren bis hin zum Beachvolleyball. Es gibt aber auch genügend Rückzugsmöglichkeiten, um in aller Ruhe zu entspannen und die Sonne zu genießen.

Wer in der Inselhauptstadt Kos-Stadt logiert, schätzt den Psalidi Beach. Hier mischen sich Kies- mit Sandabschnitten und die Infrastruktur ist hervorragend. Wer möchte kann hier unter Anleitung das Windsurfen ausprobieren. Am zwischen markanten Felsen eingebetteten Camel Beach im Süden tummeln sich die Schnorchelfreunde. Da der Strand nur über einen schmalen, stark ansteigenden, Zugang erreichbar ist, ist hier meist relativ wenig los. Umso besser sind die Voraussetzungen für alle, die die bunte Unterwasserwelt Griechenlands erkunden wollen.

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Nicht verpassen: Spannende Bootstouren ab Kos


Wer nun vom Meer noch immer nicht genug hat, unternimmt eine Bootstour zu einer der Nachbarinseln. Sehr beliebt ist ein Ausflug zu Wasser zum südlich gelegenen Eiland Nisyros. Die Tour zur knapp 17 Kilometer entfernt liegenden beschaulichen Vulkaninsel wird während der Hauptsaison täglich angeboten. Wer authentisches griechisches Flair in sich aufsaugen möchte startet von Kardamena aus mit der Fähre, und ist nach einer Fahrtdauer von 50 bis 90 Minuten am Ziel.

Auf Nisyros lohnt der Besuch der Dörfer Mandraki, Emborio und Nikia. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist kann diesen auf der Fähre mitnehmen. Mandraki befindet sich direkt am Anlegehafen. Rund um den Dorfplatz scheint die Zeit still zu stehen. Alles geht hier gemächlich zu und kleine Cafés laden zu einem Begrüßungskaffee ein. In Emborio sind Autos verboten. Romantisch gestaltete enge Gässchen führen Fußgänger über zahlreiche Treppen durch das verwinkelte Dorf, das mit blütenweißen Häuschen in typischer griechischer Inselbauweise bebaut ist.

Emborio liegt um 250 Meter erhaben am Kraterrand des Vulkans. Mehr als spannend ist ein Besuch des Vulkanobservatoriums, von wo aus ein Blick in den Kraterkessel geworfen werden kann. Nikia liegt auf 400 Metern über dem Meeresspiegel, ebenfalls direkt am Kraterrand. Im Vulkanmuseum erfährt man hier alles über die vulkanische Entstehungsgeschichte von Nisyros. Am inzwischen aufgegebenen Fischerhafen von Avlaki kann man herrlich schwimmen und schnorcheln. Wer hungrig ist kehrt in eine der ursprünglichen Tavernen ein und bestellt mit der Kichererbsentorte Pithia die beliebteste Inselspeise.

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Highlights der Hauptstadt Kos-Stadt


Lohnenswert ist ein Bummel durch die romantische Altstadt des Ortes. Trendige Boutiquen wechseln sich hier mit traditionellen Tavernen und gemütlichen Bars ab. Rund um den Eleftheria Platz pulsiert, vor allem abends, in Clubs und Bars das Leben. Wer einen ausgiebigeren Spaziergang durch die Stadt unternimmt kann in den Gassen der Altstadt das alltägliche Leben der Inselbewohner erleben. Im Archäologischen Museum bestaunt man Mosaike und Skulpturen vom Zeitalter der Antike bis zur spätrömischen Besatzungszeit von Kos.

Eine der Sehenswürdigkeiten schlechthin ist die Platane des Hippokrates. Dabei handelt es sich um eine mitten in der Altstadt platzierte Orientalische Platane, mit einem Stammdurchmesser von fast fünf Metern. Benannt wurde der Baum nach dem vor Ort wirkenden Arzt Hippokrates. Nur vier Kilometer außerhalb liegt die archäologische Ausgrabungsstätte Asklepieion. Das ehemalige Sanatorium schmiegt sich an einen Hang und wurde von seinen Erbauern terrassenförmig angelegt. Noch heute lässt sich nachvollziehen wie Gesundheitsfürsorge im alten Griechenland organisiert war.

Diese Kos Ausflugsziele sollte niemand auslassen


Historisch geht es mit der Festung Neratzia, die zwischen dem 13. und 15 Jahrhundert erbaut wurde, weiter. Über eine Steinbrücke gelangt man, durch den ehemaligen Burggraben, zu den Ruinen der Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Festung. Die Embros Therme ist zwölf Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt und liegt direkt an einer Felsspalte. Hier baden Besucher in einer 49 Grad warmen schwefelhaltigen Thermalquelle, die Haut-, Atemwegs- und Muskelerkrankungen kurieren soll.

Im Pfauenwald von Plaka leben zutrauliche Pfauen zwischen einem Meer aus Pinien. Der Ausflugsort ist besonders bei Familien mit Kindern beliebt. Wanderfreunde erklimmen den Dikeos. Mit einer Höhe von 846 Metern ist er der höchste Gipfel weit und breit. Vom Bergdorf Zia aus gelangt man über einen gut ausgewiesenen Wanderweg, in maximal zwei Stunden, zur Spitze, von wo aus man einen sagenhaften Rundblick über die Küste der Urlaubsinsel hat.

Bei schönem Wetter reicht der Blick weit über die Nachbarinseln, und bis zu den Festlandausläufern der Türkei. Anschließend sollte das verlassene Dorf Palio Pyli, das nur wenige Kilometer entfernt liegt, erwandert werden. Die dortigen Häuserruinen stammen teilweise aus dem 11. Jahrhundert, genau wie die Burg des Ortes. Das Dorf war bis in das Jahr 1830 bewohnt. Dann flüchteten die Dorfbewohner auf Grund einer Choleraepidemie und gründeten wenig entfernt das neue Dorf Pyli.

Kos Reiseführer: Was man sonst noch wissen muss


Wer Kos ohne Mietwagen erkunden möchte kann auf ein gut ausgebautes Busnetz zurückgreifen. Nicht nur die Hauptorte, sondern auch die beliebtesten Sehenswürdigkeiten und die pittoresken Bergdörfer werden während der Hauptsaison regelmäßig von den Linienbussen angefahren. Lediglich entlegene Destinationen und einige versteckt liegende Strände lassen sich so nicht erreichen.

Wer sportlich ist, kann sich jedoch ein Fahrrad ausleihen, um damit das Eiland zu erkunden. Die Urlaubsdestination hat so viel zu bieten, dass der Aufenthalt nicht zu kurz gewählt werden sollte. Wer richtig in das Inselleben eintauchen und einige Ausflüge machen möchte, sollte etwa zehn bis 14 Tage Zeit einplanen.

Kulinarisch gesehen ist man hier, trotz der örtlichen Nähe zur Türkei, mitten im Herzen Griechenlands. Es kommen frisch gefangene Fische und Meeresfrüchte, aber auch Fleischgerichte, wie gegrilltes Lamm, auf den Tisch. Am besten speist man in den Tavernen der Bergdörfer, denn hier dominiert frische Hausmannskost mit Inselkräutern und Meze wie gefüllte Weinblätter, Saganaki, also gegrillter Schafskäse, und frisches Gemüse vom Grill. Zum Nachtisch isst man Galatoboureko, einen mit Grieß oder Pudding gefüllten Blätterteigkuchen.