Sehenswürdigkeiten, Ausflüge, Strände & Tipps

Reiseführer Zypern

Zypern gilt als Sonnenparadies und auch als Insel der Schönheit. Wer Strandurlaub liebt, kann hier das ganze Jahr über im weißen Sand Ruhe und Erholung finden oder jedem erdenklichen Wassersport frönen. Der griechischen Mythologie nach wurde hier Aphrodite, die Göttin der Schönheit und der Liebe, erstmalig gesichtet. Sie soll in Zypern an Land gegangen sein, nachdem sie im Schaum des Meeres gezeugt worden war.

Neben Strandabenteuern und griechischer Mythologie locken außerdem Zeugnisse der römischen und britischen Inselvergangenheit sowie atemberaubende Naturparks. Egal, ob man einen Urlaub voller Kultur oder Outdoor-Aktivitäten verleben möchte: Zypern ist ein wahrer Geheimtipp für alle, die bei strahlendem Sonnenschein das schöne Leben genießen und die Seele baumeln lassen wollen.

Zypern
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Wann ist die beste Reisezeit für Zypern?


Das Klima der im Mittelmeer gelegenen Insel lädt ganzjährig zum Badeurlaub ein. Besonders schön ist das Wetter hier im Sommer. Zwischen Juni und August sind täglich 12 bis 13 Sonnenstunden zu erwarten. Zwischen Juni und September liegen die Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad. Jetzt ist die beste Reisezeit für einen Urlaub am Strand, bei dem sowohl Paare und Familien mit Kindern als auch Singles voll auf ihre Kosten kommen.

Die Insel hält für jeden Anspruch das richtige Strand- und Sportangebot bereit. Wer nicht nur vereinzelt Ausflüge machen möchte und die Insel bevorzugt auf Grund ihrer reichen kulturellen Schätze und hervorragenden Wandermöglichkeiten besuchen möchte, wird im Frühjahr und Herbst glücklich. Als beste Reisezeit für Erkundungen gelten März bis Anfang Mai sowie die Monate Oktober und November. 

Dann klettert das Thermometer auf 20 bis 30 Grad und die Regentage halten sich mit maximal vier bis sechs pro Monat in Grenzen. Die Wassertemperatur vor Zyperns Küste sinkt übrigens auch im Winter nicht unter 18 Grad. Im Sommer kann sie bis zu 28 Grad betragen. Der Sprung in die Wellen des Mittelmeeres ist so ganzjährig möglich.

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Was macht einen Zypern-Urlaub so einzigartig?


Die reiche und wechselvolle Geschichte des Inselstaates sorgt für einzigartige Urlaubserlebnisse. Man fühlt sich hier immer ein wenig wie zwischen den Welten, denn Zypern kann nicht nur mit einem, sondern mit mindestens zwei, wenn nicht gar drei, kulturellen Ursprüngen aufwarten. Bis in das Jahr 1960 war Zypern britische Kronkolonie. Dies ist noch heute, zum Beispiel am hier herrschenden Linksverkehr, auszumachen. Danach wurde Zypern zum Zankapfel zwischen den türkischen Zyprioten, die im Norden siedeln, und den griechischen Zyprioten aus dem Süden.

Die Grenze zwischen den beiden Inselteilen war in den 1970er Jahren heiß umkämpft. Heute gestaltet sich das Leben auf Zypern in allen Inselteilen friedlich und man hat die einmalige Chance auf nur einer Insel zwei Kulturen mit allem Drum und Dran kennenzulernen. Im Norden spricht man in vielen Orten Türkisch und ist auch in kulinarischer Hinsicht mehr der Türkei verbunden.

Im Süden wird Griechisch gesprochen und gegessen. Dank des kolonialen Erbes ist es jedoch kein Problem auf Englisch zu kommunizieren, da die meisten Zyprioten die Sprache noch immer sehr gut beherrschen. Wer sich tiefer mit der türkisch-griechischen Historie auseinandersetzen möchte, besucht die Geisterstadt Varosha. Am Rande der Hafenstadt Famagusta gelegen, geriet Varosha während des Zypern-Konflikts von 1974 mitten in das militärische Sperrgebiet. Seither ist die Stadt verlassen und verfällt langsam. Ein El Dorado für alle Liebhaber von Lost Places.

Foto-Highlights Zypern


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Badeurlaub: Schönste Strände auf Zypern


Wer seinen persönlichen Lieblings-Strand auf Zypern namentlich benennen soll, wird einige Mühe haben. Denn hier wimmelt es nur so von traumhaften Stränden, die jeden Geschmack und jedes Bedürfnis von Touristen abdecken. Von einsamen und naturbelassenen Badebuchten, über Familienstrände mit hervorragender Infrastruktur, bis hin zu wahren Wassersportparadiesen ist hier alles zu finden was das Herz begehrt.

Für diejenigen, die es in den Sommermonaten am Strand belebt mögen, ist Nissi Beach im Südosten der Insel ideal. Der weiße Sandstrand wirkt vor dem kristallklaren Meerwasser wie hingepudert. Früher landeten hier venezianische Kreuzfahrer an. Heute tummeln sich Familien und Wassersportler im Sand. Es gibt Tretboote und Sonnenliegen zur Ausleihe und während der heißesten Stunden am Nachmittag erfrischt ein Bummel durch die historische Altstadt des angrenzenden Städtchens Agia Napa.

Besonders bezaubernd ist ein Spaziergang über einen natürlichen Sandsteg auf die kleine vorgelagerte Felseninsel. Gleich nebenan wartet in der Konnos Bay ein mit nur 200 Metern Länge sehr kleiner, aber dafür umso idyllischerer Strand auf Zypern, der komplett in einer engen Bucht gelegen ist. Am angrenzenden Kap Greco finden Schnorchler und Taucher Seehöhlen, die zu spannenden Unterwassererkundungen einladen.

Zur Fig Tree Bay fühlen sich vor allem Familien mit kleinen Kindern hingezogen. Das ist kein Wunder, denn der Einstieg in das azurblaue Wasser ist hier seicht und steigt nur sehr langsam an. Wer auch ältere Kinder, oder Teenager, mit an den Strand nimmt, findet hier auch für sie tolle Angebote und Freizeitbeschäftigungen. Sie dürfen an der Fig Tree Bay Wasserski oder Wakeboard fahren und sich beim Stand-Up-Paddling und Parasailing versuchen. Auch Kajaks gibt es direkt am Strand auszuleihen. Ganz Verwegene amüsieren sich bei einer Fahrt mit dem Speedboat.

Die einsamsten Strände Zyperns gibt es übrigens im türkischen Nordteil der Insel. Hier sollte man in jedem Fall den Alagadi Beach, der auch als Schildkröten-Strand bekannt ist, besuchen. Der Alagadi Beach liegt ein wenig östlich der Stadt Girne. Wer Mitte August hierher kommt hat beste Chancen frisch geschlüpfte Schildkröten-Babys begutachten zu können. Direkt am Strand vergraben die Schildkröten ihre Eier bis der Nachwuchs im Hochsommer schlüpft.

Mit Sicherheit haben sich die Tiere diesen Strandabschnitt für ihr Unterfangen ausgesucht, weil der doch ein wenig verwildert wirkende Sandstrand fernab der Touristen-Hotspots gelegen ist. Dies verspricht mehr Ruhe bei der Eiablage. Doch auch außerhalb der Schildkröten-Saison lohnt sich ein Ausflug hierher, sofern man lange Strandspaziergänge in urwüchsigen Dünenlandschaften schätzt.

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Die spannendsten Sehenswürdigkeiten auf Zypern


Geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten und Ziele gibt es auf Zypern en masse. Ein absolutes Highlight im Süden ist der Archäologische Park von Paphos. Hier können die Reste der antiken Stadt Paphos aus dem vierten Jahrhundert vor Christus besichtigt werden. Zu sehen gibt es weitläufige Villenanlagen mit kunstvoll gestalteten Mosaiken sowie eine Menge aufregender Grabungsfunde, die Einblicke in das Alltagsleben der damals hier lebenden römischen Siedler geben. Die Königsgräber von Nea Paphos stammen aus dem ptolemäischen Zeitalter.

Ganz in der Nähe der Stadt Paphos liegt das Agios Neophytos Kloster, das außerdem einen Abstecher lohnt. Die Gründung dieses Klosters reicht in das 12. Jahrhundert zurück. Eine wichtige Sehenswürdigkeit von Zypern ist das integrierte Kirchenmuseum. Die einzigartige Lage des Klosters in einem abgeschiedenen Tal mit herrlichen Ausblicken sorgt für angenehme Entschleunigung. Noch älter ist das Stavrovouni Kloster bei Larnaka. Das griechisch-orthodoxe Kloster soll im vierten Jahrhundert durch die Mutter Konstantins des Großen gegründet worden sein. Es liegt erhaben auf einem Felsgipfel und wird noch immer von Mönchen bewohnt. Das Innere des Klosters dürfen, gemäß alter griechisch-orthodoxer Traditionen, leider nur Männer betreten. Frauen dürfen sich im rund um das Kloster gezogenen Außenbereich aufhalten.

Dort genießen sie dafür eine spektakuläre Aussicht ins Umland, was den Besuch für die ganze Familie zu einem Erlebnis macht. Das römische Erbe Zyperns wird schließlich in Kourion spürbar. Die hier angesiedelten römischen Ruinen zählen zu den faszinierendsten archäologischen Fundstätten des Landes. Einstmals lebten 20.000 Personen in der römisch-ptolemäischen Stadt. Besonders sehenswert sind das Amphitheater und Reste mehrerer Tempel.

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Natur pur: Die besten Ausflugsziele ins Grüne


Wer die Insel der Aphrodite ausschließlich mit Sonne, Strand und antiken Sehenswürdigkeiten verbindet, hat weit gefehlt. Wer gerne wandert und spektakuläre Aussichten inmitten von Bergpanoramen auf sich wirken lässt, sollte unbedingt einen Ausflug auf Zypern ins Grüne machen. Den Nationalpark Troodos-Gebirge darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Er liegt im Inselinneren und besticht durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die zu Wanderabenteuern einlädt.

Mit knapp 2.000 Metern Höhe ist der Olympos der höchste Berg des Nationalparks. Wer Glück hat kann hier im Winter sogar Ski fahren. Zu allen anderen Jahreszeiten sollten bei gutem Wetter die bestens ausgewiesenen Wanderwege genutzt werden, um die Schönheit des Troodos-Gebirges zu erleben. Vorbei geht es am Chantara Wasserfall, an Platanen, Zedern, Mandelbäumen und saftigen Wiesen. Unterwegs lässt sich das ursprüngliche Dorfleben der Einheimischen erkunden.

Entlang der Wanderstrecken liegen mehrere urige Ortschaften, wie Agros oder Kakopetria. In den Dörfern des Nationalparks befinden sich elf sogenannte Scheunendachkirchen, die innen mit aufwendigen Kirchenmalereien ausgestattet sind. Über den Aphrodite-Wanderweg lässt sich der Nationalpark Kap Greco im Süden erkunden. Er ist direkt an der Küste gelegen und bietet von den Kalksteinklippen am Endpunkt des Wanderwegs einen atemberaubenden Ausblick über das Mittelmeer.

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Larnaca
Caves

Zypern Ausflüge: Altehrwürdige Städte


Die Inselhauptstadt Nikosia ist in einen türkischen und einen griechischen Part aufgeteilt. Wer sich über die Inselgeschichte informieren möchte, sollte unbedingt dem Zypernmuseum einen Besuch abstatten. Im Nordteil gibt es mehrere kulturhistorisch interessante Moscheen, wie die Selimiye-Moschee aus dem 13. Jahrhundert, zu besichtigen. In der Hafenstadt Limassol pulsiert das Leben. Sie ist die Partyhochburg des Landes und verfügt über zahlreiche Bars und Clubs.

Daneben lohnt der Besuch des Archäologischen Museums, das die Kulturgeschichte der Nation ab dem Zeitalter der Jungsteinzeit bis zum Ende des Byzantinischen Zeitalters abbildet. Einige Kilometer vom Stadtrand entfernt befindet sich mit der Burg Kolossi eine beeindruckende mittelalterliche Burganlage.
Im türkischen Norden gilt Girne als der schönste Ort. Die Stadt, die in der griechischen Sprache Kyrenia genannt wird, begeistert durch einen malerischen alten Stadtkern mit historischem Hafen, einem alten Leuchtturm und engen Gässchen.

Nahe am Hafen findet man die Festung Kyrenia. Die ältesten Gebäude der Festung stammen aus dem siebten Jahrhundert. Im Innenhof beeindruckt die byzantinische Sankt Georg Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde die Festung durch die Genueser fast komplett zerstört. Später wurde sie wieder aufgebaut und von den britischen Kolonialherren als Gefängnisfestung genutzt. Heute sind mehrere Museen, unter anderem ein Schiffswrackmuseum, hier zu finden.

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Essen auf Zypern: So speisen die Zyprioten


Wer Urlaub auf der bezaubernden Mittelmeerinsel macht, lässt sich gerne auch von dem äußerst schmackhaften zypriotischen Essen verzaubern. Wie alle Inselbewohner schätzen die Einheimischen frisch gefangene Fische und Meeresfrüchte. Grundsätzlich ist die zypriotische Küche sehr abwechslungsreich und von verschiedensten Einflüssen geprägt. Klassische mediterrane Küche paart sich hier mit Zubereitungsarten aus dem türkischen und griechischen Raum. Außerdem waren spanische und arabische Seefahrer hier zu Gast, und hinterließen ebenfalls ihre Spuren.

Meist kommen kleine Häppchen in Form von Mezze auf den Tisch. Westeuropäisch anmutende Tellergerichte sind in der zypriotischen Küche eher unbekannt. Zu den klassischen Insel-Mezze zählen griechische Speisen, wie zum Beispiel Halloumi oder der Souvlaki-Fleischspieß sowie Tzatziki. Orientalisch wird es mit Hummus und Kebab. Gerne werden für alle Speisen orientalische Gewürze und Kräuter verwendet, etwa Minze, Zimt, Kardamom oder Koriander.

Fisch wird gerne gebraten oder frittiert serviert. Fleisch spielt in der Landesküche ebenfalls eine große Rolle. Typische Fleischgerichte sind Afelia, geschmortes Schweinefleisch mit Rotwein, und Kleftiko. Dabei handelt es sich um Lamm- oder Ziegenfleisch, das gemeinsam mit Kartoffeln gebacken wird. Als Beilage isst man Pitabrote oder Reis, Pommes Frites oder Hülsenfrüchte. Begleitet wird jedes Essen von heimischem Wein.